Der Weg nach Jüchen-Bedburdyck ist jetzt vor Überflutung gesichert

Weg von Aldenhoven nach Bedburdyck : Regenwasser kann jetzt besser abfließen

Am Wirtschaftsweg zwischen Aldenhoven und Beburdyck wurden Gräben gezogen und Rohre verlegt.

Auf dem Wirtschaftsweg zwischen Aldenhoven und Bedburdyck sammelte sich bei Regen immer wieder Wasser, das nicht abfließen konnte und mehrere Tage zum Versickern benötigte. Bis zu 15 Zentimeter Wasserhöhe waren keine Seltenheit. Radfahrer und Fußgänger, die diesen Weg, auch mit dem Ziel Schloss Dyck oder Nikolauskloster nutzten, klagten immer wieder über den Zustand. Nun konnte die Stadt Jüchen zur Behebung des Ärgernisses eine Lösung mit dem Eigentümerin des angrenzenden Grundstücks, der Rotterdam-Rijn Pipeline (RRP), finden. Mit Erlaubnis der RRP und unter fachkundiger Anleitung wurde durch den Baubetriebshof der Stadt Jüchen nun ein Graben entlang des Wirtschaftsweges gezogen sowie eine Verrohrung zum angrenzenden Rückhaltebecken errichtet. .Seit ca. 60 Jahren läuft eine Rohöl-Pipeline von Rotterdam unterirdisch in Richtung Shell-Raffinerie Wesseling und Godorf. Im Bereich der Stadt Jüchen läuft diese Leitung  durch.  Oberirdisch ist der ungefähre Verlauf beider Rohrleitungen von gelben Markierungspfählen markiert. Diese Pfähle dienen nur der Orientierung, da sie sich nicht immer präzise über der Fernleitung befinden.  Der Rohölfernleitungen der RRP liegen in der Mitte eines zehn Meter breiten Schutzstreifens, innerhalb dessen RRP aus Rechts- und Sicherheitsgründen gehalten ist, die Leitungen gegen äußere Einwirkungen zu sichern. Die Außengrenzen des Schutzstreifens werden bestimmt durch die Lage der verlegten Rohrleitung, deren Achse unter der Mittellinie des Schutzstreifens liegt. Im Schutzstreifenbereich gilt ein grundsätzliches Bau- und Einwirkungsverbot, fremde Bauvorhaben sind im Schutzstreifenbereich grundsätzlich nicht erlaubt.

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