Der Bürgerschützen- und Heimatverein in Jüchen beginnt das Jahr mit dem Pokalschießen

Wettkampf in Jüchen : Überraschung beim Pokalschießen der Schützen

Mit dem traditionellen Pokalschießen hat der Bürgerschützen- und Heimatverein am Samstag sein Jahresprogramm gestartet. Vom Mittag bis zum Abend traten 38 Mannschaften aus 28 Zügen auf dem Schießstand des Gasthofes „Zum Alten Fritz“ an.

„Zu jeder Mannschaft gehören vier Schützen, die jeweils fünf Schuss haben und aus einer Distanz von zehn Metern auf eine 12-Scheibe schießen“, erklärte Marc Lonyai.

Während die Mannschaften nacheinander antraten, saßen die Zugkameraden in den gemütlichen Räumen der Traditionsgaststätte beim gepflegten Bier zusammen. Auf dem Tisch des wachsamen und fachkundigen Schießwartes Roland Weyer standen jedoch Wassergläser, denn er und sein Team hatten dort die Aufsicht. Unterstützt wurde er von Sven Stöckel und Jan Weyers. Die hatten die blank geputzten Pokale aufgereiht und notierten die Schießergebnisse.

Neben den Mannschaftswertungen wurde auch der beste Einzelschütze ermittelt, der den Wanderpokal des gestorbenen Ehrenkommandeurs Manfred Wirtz erhält. Den Pokal im Mannschaftsschießen holten die Königsschützen Jürgen Neuß, Jörg von Gansewinkel, Stefan Deußen und Hans Joachim Hamacher. Den Pokal für den zweiten Platz erhielten die Weißen Husaren, den für den dritten die Artillerie, den für den vierten die Grünen Husaren.

Spannend wurde es, als der beste Einzelschütze ermittelt wurde: Nach vier Durchgängen konnte sich Hans Reiner Jagdfeld von den Weißen Husaren im Stechen gegen Bernd Dürselen von der Artillerie durchsetzten. „Das hatten wir, glaube ich, noch nie, dass der Schützenkönig das Pokalschießen gewonnen hat“, sagte Marc Lonyai zu dem spannenden Wettkampf.