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Das Jüchener Chorprojekt 007 hat durch Videoproduktionen neue Sänger für die Zeit nach Corona gewonnnen

Das Jüchener Chorprojekt 007 : Videos bringen neue Chormitglieder

Der Jüchener Projektchor 007 wird auch für die Zeit nach Corona bewährte virtuelle Elemente erhalten, um neue Sänger von weither mit einzubinden.

Die vielen positiven Kommentare und die nach drei Tagen bereits 17.000 Aufrufe des neuen Videos sind nur ein Erfolg für das Jüchener Chorprojekt 007. Über den weiteren Erfolg freut sich Chorleiter Matthias Regniet ganz besonders: Während die Corona-Zeit viele andere Chöre und Musikensembles sogar auseinandergebracht hat, so ist bei 007 das Gegenteil eingetreten: „Wir haben schon 15 Neuanmeldungen“, berichtet Regniet. Dieser Zuwachs resultiere daraus, dass sich für das Video mit einem Neuarrangement des Songs „Millionen Lichter“ von Christina Stürmer insgesamt 70 Mitsänger gefunden hätten. Die hatten sich teilweise sogar aus Frankfurt, Stuttgart, Hannover und München zu den Zoom-Proben und schließlich zu den Ton- und Bildaufnahmen dazu geschaltet.

Als „Millionen Lichter“ beim Pro Musica-Treffen am vergangenen Samstag live und präsent vom Chor im Freien am Schulzentrum Jüchen vorgetragen werden konnte, waren auch etliche Sänger von weither dazu angereist. „Für unsere Sänger gab es eine große Wiedersehensfreude. Die neuen Mitglieder sahen sich sogar zum ersten Mal und erlebten unsere Gemeinschaft“, erzählt der Chorleiter.

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Nach den Sommerferien sollen nun die Präsenzproben wieder jeweils an einem Samstag im Monat von 10 bis 15 Uhr in der Gesamtschule Jüchen beginnen. Zusätzlich bietet Regniet für die Jüchener freitagsabends eine Präsenzprobe an. Doch er möchte aus der Corona-Zeit unbedingt auch die Zoom-Proben beibehalten, gerade auch, um die Sänger von außerhalb weiterhin beteiligen zu können. So sollen die Proben analog und digital gleichzeitig ablaufen. „Wir werden außerdem unsere Übungs-Audios erweitern, denn sie haben sich als eine gute Hilfe herausgestellt“, kündigt Regniet an. Zudem möchte er auch weiterhin etwa einmal im Jahr ein großes Videoprojekt in Angriff nehmen: „Dann haben wir es aber hoffentlich bald leichter und können alles vor Ort aufnehmen“, spricht er die bislang notwendige extrem aufwändige Technik an, alle Stimmen und Instrumente wie ein großes Puzzle zusammenfügen zu müssen.

Für das neue Video hat die Zeichnungen ein Kunstlehrer angefertigt. Ton- und Aufnahmetechnik hat, wie bei den ersten beiden Videos, wieder ein versiertes Team aus den eigenen Reihen übernommen. Doch Regniet weiß auch: „Jetzt mit den Lockerungen und dem schönen Wetter ist die Zeit der Videos eigentlich vorbei. Die Menschen wollen wieder in Konzerte gehen.“ Deshalb soll ab 18. August erstmalig ein großes zusammenhängendes Werk einstudiert werden, mit dem der Projektchor 007 ein ganzes Konzertprogramm füllen möchte.

Kontakt Wer bei 007 mitsingen möchte, kann sich beim Chorleiter per E-Mail an MD.Regniet@gmx.de melden.