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Jüchen: Autobahnen 44 und 46 sollen leiser werden

Jüchen : Autobahnen 44 und 46 sollen leiser werden

Das Planfeststellungsverfahren zur Wiederherstellung der Autobahn 44n sowie zum Ausbau der A 46 wird derzeit unter Beteiligung der Gemeinde Jüchen vorangetrieben. Das Verfahren wurde im Planungsausschuss und im Rat der Gemeinde Jüchen intensiv beraten.

Im Ergebnis wurde seitens der Gemeinde Jüchen eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet, teilte die Verwaltung mit. Eine zentrale Forderung ist die Verbesserung des Lärmschutzes im Bereich der Ortslage Hochneukirch.

Besserer Lärmschutz vorgesehen

Im Planungsverfahren der Bezirksregierung Köln hat der Bauträger, die Landesstraßenbauverwaltung NRW, verbindlich eine Verbesserung des Lärmschutzes an mehreren Stellen vorgesehen. Damit erfüllt er zentrale Forderungen des Rates der Gemeinde Jüchen. Erstens soll die bestehende Lärmschutzwand nördlich der Trasse der A 46 an der Holzer Straße aufgestockt werden, wo das Wohngebiet besonders nah an die Autobahn heranrückt. Zweitens soll zwischen dem Autobahnkreuz Holz und der Querung Wanloer Straße bis zum Jahre 2035 die Deckschicht der Fahrbahn mit einem lärmmindernden Asphalt ausgestattet werden.

Nachdem ein dauerhafter Einbau des lärmmindernden Asphalts auch nach 2035 durch Straßen NRW zunächst abgelehnt wurde, konnte die Gemeinde Jüchen nach eigenen Angaben im Rahmen des Planungsverfahrens erreichen, dass der leise Asphaltbelag auch über das Jahr 2035 hinaus dauerhaft eingebaut wird. Darüber hinaus wird westlich der Querung Wanloer Straße bis zum Autobahnkreuz Wanlo der bestehende Asphalt durch ebenfalls mit einem lärmmindernden Asphalt ersetzt.

Das Planfeststellungsverfahren endet mit dem Planfeststellungsbeschluss, der voraussichtlich noch im Jahre 2010 erfolgt. Die Baumaßnahmen sollen im Jahre 2011 beginnen und bis zum Jahre 2017 abgeschlossen sein.

Baustellenverkehr über Autobahn

Die Abwicklung des Baustellenverkehrs erfolgt überwiegend direkt über die Autobahn. Belastungen in den Ortslagen sind nach Auskunft der Landesstraßenbauverwaltung nur punktuell zu erwarten, etwa bei Errichtung von Brückenbauwerken.

(RP)