1. NRW
  2. Städte
  3. Jüchen

Architekten-Ideen für Jüchen-West

Neun Entwürfe : Architekten-Ideen für Jüchen-West

Die insgesamt neun Entwürfe für den städtebaulichen Wettbewerb zum geplanten Wohngebiet sind vom 6. bis zum 17. Juli im Haus Katz zu sehen. Eine Jury hat jetzt den Sieger ermittelt.

Ein großes Baugebiet plant die Stadt am Rand des Stadtteils Jüchen: Jüchen-West. Dafür wurde nun eine Weiche gestellt. Die Stadt hatte einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Neun teilnehmende Bewerbergemeinschaften hatten bis Ende Februar die Gelegenheit, ihre Entwürfe für das neue Baugebiet zu erarbeiten. Nun hat das Preisgericht – bestehend aus fünf Fach- und vier Sachpreisrichtern – unter Vorsitz von Professor Andreas Fritzen in einer nicht-öffentlichen Jurysitzung die Entscheidung über den besten Entwurf sowie die übrigen Preisträger getroffen. Der erste Preis geht an B.A.S. Kopperschmidt + Moczala GmbH, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Architekten aus Dortmund mit RaumPlan Architekten Stadtplaner aus Aachen.

Wegen der aktuellen Hygiene-vorschriften während der Covid-19-Pandemie gab es keine öffentliche Preisverleihung. Doch die Jüchener können sich die Entwürfe dennoch ansehen:  In der Zeit von Donnerstag, 6. Juli, bis zum 17. Juli werden im Ratssaal im Haus Katz in einer Ausstellung alle Entwürfe gezeigt, und zwar zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Jüchen (montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs zudem von 14 bis 16 Uhr und donnerstags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr). Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist in der Ausstellung Pflicht.

. Bürgermeister Harald Zillikens, der als Sachpreisrichter an der Jurysitzung teilnahm, freut sich, „der Öffentlichkeit nun die Arbeiten und das Ergebnis des Wettbewerbs präsentieren zu können. Wir konnten neun spannende Entwürfe begutachten. Ich gratuliere dem Siegerteam zu diesem vielversprechenden Entwurf. Er hat das Preisgericht aufgrund der klaren Raumgliederung sowie der gelungenen Einordnung in den Landschaftsraum überzeugt“, erklärt der Bürgermeister. Die Berücksichtigung der Topographie und die Einbeziehung der vorhandenen Kuppe als markantes landschaftliches Element verleihe dem Entwurf „eine besondere Qualität. Er bietet eine hervorragende Grundlage für die weiteren städtebaulichen Planungen und veranschaulicht, wie eine Verknüpfung der heutigen Siedlungsstrukturen mit dem Gebiet südlich der Verkehrstrassen gelingen kann.“

Wer gerne in Jüchen-West bauen und dafür ein Grundstück erwerben möchte, muss sich noch gedulden. „Aufgrund des frühen Planungsstandes können noch keine Angaben zur geplanten Vermarktung der Grundstücke gemacht werden“, sagt Harald Zillikens. Für eine Bewerberliste oder Warteliste für die Grundstücke sei es noch zu früh.

Informationen zu der weiteren Entwicklung des neuen Wohngebietes Jüchen-West will die Stadtverwaltung „regelmäßig und zeitnah“ unter anderem auf ihrer Homepage www.juechen.de veröffentlichen.

(NGZ)