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Am Rathaus in Jüchen müssen Kellerwände saniert werden

Stadtverwaltung Jüchen : Am Rathaus müssen Kellerwände saniert werden

Wenn die Besucher und meisten Mitarbeiter nach Hause gegangen sind, ist aus dem Keller des Rathauses zurzeit häufig ein Bohren und Hämmern zu hören. Der Grund für die Geräusche aus dem Verborgenen: Die Stadt saniert die Kellerwand des Gebäudes, etwa vier Wochen dauern die Arbeiten.

„Wir hatten festgestellt, dass es im Keller leicht feucht roch“, erläutert technischer Dezernent Oswald Duda. Ein weiteres Indiz waren Heftklammern, die Rostspuren aufwiesen. Die Stadt ging der Ursache auf den Grund. „Bei Probebohrungen stellte sich heraus, dass der Keller nicht ausreichend abgedichtet ist“, erklärt Oswald Duda. Die Stadt hatte das Gebäude gebraucht erworben, 1998 war die Verwaltung eingezogen. Es bestand die Gefahr, dass Wasserschäden am Haus auftreten könnten. Handlungsbedarf bestand unter anderem auch, weil im Keller Akten gelagert werden.

Nachdem im vorigen Jahr fest stand, dass der Aufwand finanziell größer ist als zunächst erwartet, wurde das Sanierungsprojekt auf zwei Jahre verteilt. „Im vorigen Jahr wurde zunächst der Sockel unter anderem im Bereich des Rathaus-Nebeneingangs abgedichtet, dafür wurde an den Außenmauern eine Grube geschaffen“, erläutert der Dezernent. An einer Stelle war das gegrabene „Loch“ immerhin bis zu vier Meter tief und mehrere Meter breit. Rund 110.000 Euro kostete der erste Abschnitt, für den aktuellen sind weitere rund 85.000 Euro eingeplant.

Für das zweite Teilstück hat die Stadt ein anderes Verfahren gewählt. „Vor dem Haupteingang zu graben, hätte einen großen Aufwand bedeutet“, begründet Duda. Parkplätze wären zeitweise weggefallen, für Rathaus-Besucher hätte ein provisorischer Weg mit Platten geschaffen werden müssen. Aus diesen Gründen wird der Sockel dort „von innen saniert, wir dichten die Wand mit einem Schutzanstrich ab“.

Um an die Außenwand zu gelangen, müssen aber manche Wände teilweise abgebrochen und wieder hergestellt werden. „Solche lauten Arbeiten werden auf die Zeit nach 17 Uhr gelegt, wenn die meisten Menschen das Rathaus verlassen haben. Der Besucherverkehr wird nicht beeinträchtigt“, betont Dezernent Oswald Duda.