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70 Jahre Tischtennis in Jüchen-Gierath

Tischtennis in Jüchen-Gierath : Gierather Tischtennis feiert 70. Geburtstag

Bei ihrer Weihnachtsfeier würdigt die SG Gierath ihre Tischtennisabteilung, die vor 70 Jahren entstand.

70 Jahre Tischtennissport werden bei der Weihnachtsfeier der SG Gierath am Samstag, 15. Dezember, ab 19 Uhr, in der Karl-Justen-Halle gewürdigt. Außerdem gibt es Mitgliederehrungen und eine Line-Dance-Aufführung.

Die Tischtennisabteilung hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, vor allem auch im Jugendbereich. Im Erwachsenenbereich konnten viele Spät- und Wiedereinsteiger hinzugewonnen werden. Aber auch der Mannschaftssportbereich ist erfolgreich. Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga ist der Klassenerhalt mehr als nur in erreichbare Nähe gerückt. Aktuell nehmen am Spielbetrieb sechs Herrenmannschaften und eine Jugendmannschaft teil. Vereinschef Heinz Kiefer bescheinigt der Tischtennisabteilung gute Zukunftschancen.

Er sagt: „Die Brüder Sack haben diesen Verein geprägt. Auch heute noch ist Hermann Josef Sack mit über 70 Jahren als aktiver Begleiter in der Tischtennisabteilung präsent. Sein Sohn Stephan Sack kümmert sich aktuell um die sportlichen Belange. Somit wird die Tradition um die Brüder/Geschwister Sack nach wie vor gelebt.“

Und Kiefer erinnert an die Gründung während des Zweiten Weltkrieges, als sich die sportfreudigen Gierather Jungen Hans Drossard, Leo Sack, Heinz Sack, Heinz Fabry, Walter Speier, Jakob Strerath und Josef Schmitz zusammenfanden, um in der Freizeit in Privathäusern an langen Ausziehtischen Tischtennis zu spielen. Schnell stellte sich eine große Popularität zu der neuen Sportart in Gierath ein. Der „Freundeskreis Tischtennis" war der Ansicht, wenn man sportlichen Betätigungsdrang und Geselligkeit unter einen Hut bringen wollte, musste ein Verein gegründet werden. In den Anfängen 1948 fungierten Heinz Strerath und Josef Schmitz als Vorsitzende. An kalten Tagen brachten die Aktiven von zu Hause Briketts zum Heizen der Öfen mit. Erich Hermann stiftete eine Hartfaserplatte, welche die zusammengestellten Tische als Spielfläche ablöste und einen großen Fortschritt bedeutete.