45 Jüchener Feuerwehrleute rücken am Übergangswohnheim an

Einsatz für die Feuerwehr Jüchen : 45 Einsatzkräfte rücken am Übergangswohnheim an

Großes Aufgebot der Feuerwehr – und wieder ein Fehlalarm. Angebranntes Kochgut in einem Übergangswohnheim an der Gierather Straße in Bedburdyck hat die Einsatzkräfte am Mittwochmorgen auf den Plan gerufen. Es war der vierte Einsatz in dem Wohnheim innerhalb eines halben Jahres.

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften rückte am Mittwochmorgen am Übergangswohnheim an der Gierather Straße in Bedburdyck an. Alle fünf Löschzüge und -gruppen der Jüchener Feuerwehr einschließlich der Drehleiter waren gegen 8.30 Uhr alarmiert worden, ebenso der Rettungsdienst. Doch das Alarmstichwort „Feuer Heim“ erwies sich vor Ort als angebranntes Kochgut, das für mächtig Rauch gesorgt hatte – ein Brandmelder hatte ausgelöst. Nach der Kontrolle des Hauses und dem Lüften der Räume konnten die 45 Feuerwehrleute wieder abrücken.

Nicht zum ersten Mal wurde die Feuerwehr zu dem Übergangswohnheim in den Räumen einer früheren Gaststätte gerufen. Im vergangenen halben Jahr gab es vier Einsätze dort, ohne dass die Einsatzkräfte einen Brand löschen mussten. „Es ist häufiger vorgekommen, dass im Übergangswohnheim beim Kochen die Tür von der Küche zu anderen Räumen offen gelassen wurde“, erläutert Heinz-Dieter Abels, Leiter der Feuerwehr. In der Küche seien Thermomelder installiert, die bei hohen Temperaturen Alarm auslösen, andere Räume dagegen seien mit Rauchmeldern ausgestattet. Zieht kräftiger Rauch bei der Zubereitung von Speisen durch die Räumlichkeiten, löst anderswo ein Melder aus. „Wir haben die Bewohner darauf hingewiesen, dass sie beim Kochen die Küchentür schließen, aber es gibt Sprachbarrieren“, sagt Abels. „Wir haben die Integrationsstelle gebeten, das Thema nochmals anzusprechen.“

Welche Kräfte ausrücken, ist in der Alarm- und Ausrückeordnung der Wehr festgelegt. Bei „Feuer Heim“ ist, wie Heinz-Dieter Abels erläutert, die Alarmierung aller Einheiten vorgesehen.

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