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Jüchen: 100 Anmeldungen für Sekundarschule erwartet

Jüchen : 100 Anmeldungen für Sekundarschule erwartet

Das Projekt Sekundarschule steht vor seiner letzten Hürde. Gestern stellte Regierungsschuldirektor Heinz Gniostko im Rathaus Jüchen das Team vor, das im Februar das Anmeldeverfahren betreut: Georg Broens, derzeit noch Schulleiter der Realschule Jüchen, und Karl-Heinz Schlasze, Lehrer am Gymnasium.

75 Anmeldungen müssen in der Zeit vom 10. bis 14. Februar zusammenkommen, damit die Sekundarschule am Standort der bereits auslaufenden Hauptschule in Hochneukirch gegründet werden kann. Heinz Gniostko sieht da kein Problem: "Wir gehen von einer Vierzügigkeit und rund 100 Kindern aus", sagte er. Das Lehrerkollegium werde dann zwölf bis 13 Planstellen umfassen. Georg Broens will sich um die Stelle als Schulleiter bewerben, Karl-Heinz Schlasze interessiert sich für den Posten des Stellvertreters.

Zwölf Planstellen

"Nach geglücktem Anmeldeverfahren werde ich sofort die Stellen für das Leitungsteam ausschreiben", sagte Heinz Gniostko. Dass die Bezirksregierung die Sekundarschule genehmigt, konnte er zwar gestern noch nicht offiziell verkünden — "aber Sie sind auf einem guten Weg", deutete er die Zustimmung der Behörde an. Die in Jüchen geplante Zweigleisigkeit sei "sehr zukunftsträchtig": An der Sekundarschule soll ab dem kommenden Schuljahr von der fünften bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden. Wer das Abitur machen möchte, wechselt dann in die Oberstufe des Gymnasiums. Ein Drittel des Sekundarschul-Kollegiums soll aus Gymnasiallehrern bestehen.

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Heinz Gniostko händigte Georg Broens und Karl-Heinz Schlasze Fragebögen für die Lehrer der weiterführenden Jüchener Schulen aus. Kollegen, die an einem Wechsel zur Sekundarschule interessiert sind, können sie ausfüllen und dem Anmeldeteam geben. Bis Ostern sollen die Planstellen der Sekundarschule besetzt sein, die Bezirksregierung wählt die Lehrer aus. Gniostko gab ein Rechenbeispiel: So könnten etwa zwölf Stellen mit 24 Halbtags-Kräften besetzt werden. Die Lehrer hätten dann noch Kapazitäten, um an anderen Schulen zu unterrichten.

Heinz Gniostko sprach davon, die Kollegien des Gymnasiums, der Sekundarschule, der auslaufenden Real- und Hauptschule "zu verzahnen". "Oberstes Prinzip ist, dass diese pädagogische Aufbruchsstimmung allen Jüchener Kindern zugute kommt."

(RP/rl)