Hückeswagen: Zusatz "Schloss-Stadt" an Ortseingängen

Hückeswagen : Zusatz "Schloss-Stadt" an Ortseingängen

Jetzt ist's endgültig offiziell: Hückeswagen ist Schloss-Stadt. Das hatten der Oberbergische Kreis, die Bezirksregierung und Kommunalminister Ralf Jäger zwar vor einigen Wochen bereits festgestellt. Doch gestern installierten Mitarbeiter des Bauhofs drei neue, glänzende Ortseingangsschilder. Darauf steht Schwarz auf Gelb: Schloss-Stadt Hückeswagen Oberbergischer Kreis.

Die Schloss-Stadt Hückeswagen und auch die Hansestadt Wipperfürth gehören zu den elf Kommunen in NRW, die jetzt einen Namenszusatz tragen dürfen. Diese Bezeichnung muss nach den Vorgaben des Landes in der Hauptsatzung der jeweiligen Stadt vermerkt und im offiziellen Schriftverkehr der Verwaltung genutzt werden. Die Briefköpfe von Schreiben aus dem Rathaus werden ab dem 1. Juni den Zusatz-Namen "Schloss-Stadt" enthalten. Auch werden sich die Mitarbeiter dann nicht mehr mit "Stadt Hückeswagen" melden, sondern mit "Schloss-Stadt Hückeswagen".

Bei Tannebaum (Richtung) Wipperfürth, auf der Rader Straße in Höhe Reinsbach (Richtung Radevormwald) und an der Ruhmeshalle (Richtung Bergisch Born/Wermelskirchen) wurden die ersten der rund ein Dutzend neue Schilder mit dem Namenszusatz angebracht. Dazu wurden und werden auch neue Pfosten mit Rahmen errichtet. Der Grund: Bislang gab es immer zwei Schilder – eines, das auf den Beginn und eines, das auf das Ende der geschlossenen Ortschaft hinwies. Die neuen Schilder sind jetzt beidseitig bedruckt. "Und die Pfosten sind günstiger als ein zweites Schild", erläuterte Thomas Schneppel, Leiter des Bauhofs. Die Schilder kosten jeweils 70 Euro, die Pfosten 50 Euro. In den Außenortschaften sollen die Schilder allerdings nicht erneuert werden.

Die Werbetafeln an den Ortseingängen an der Peterstraße, Rader Straße und oberhalb des Parkplatzes im Brunsbachtal wurden bereits vor zwei Wochen durch den Zusatz "Willkommen in der Schloss-Stadt" ergänzt.

(RP)