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Wupperverband appelliert: schwimmen nur an offiziellen Badestellen

Bever-Talsperre in Hückeswagen : Schwimmen nur an offiziellen Badestellen

Badegäste sind an allen Talsperren des Wupperverbands mit offiziellen Badestellen willkommen, das Schwimmen erfolgt dennoch auf eigene Gefahr.

Wenn sich das Wetter wieder von seiner sommerlichen, heißen Seite zeigt, dürfte es an den Talsperren des Wupperverbands im Bergischen Land voll werden – der Ansturm auf die Bever-Talsperre vor eineinhalb Wochen hat das bereits gezeigt. Neben ihr hat der Wupperverband noch mit Wupper- (Remscheid), Brucher- und Lingese-Talsperre (beide Marienheide) weitere offizielle Badegewässer nach EU-Richtlinie. „Hier sind Badegäste herzlich willkommen“, teilt Sprecherin Ilona Weyer mit. Zudem verweist der Wupperverband „zur Sicherheit und zum Komfort aller Gäste an den Talsperren“ ausdrücklich auf die Baderegeln hin. „An den eigens dafür gekennzeichneten Badestellen ist das Baden erlaubt, erfolgt aber auf eigene Gefahr“, betont Ilona Weyer. Die vier offiziellen Badestellen an der Bever-Talsperre sind die Bucht der „Zornigen Ameise“, Käfernberg sowie die Campingplätze I und II. An der Wupper-Talsperre ist das der Bootshafen Kräwinklerbrücke. Die Schwimmer sollten sich dabei in den mit Bojen gekennzeichneten Badebereichen aufhalten. „Grundsätzliches Gebot für alle ist auch, Müll- und Lärmbelästigung zu vermeiden“, appelliert die Sprecherin.

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Alle anderen Talsperren des Wupperverbands sind keine Badegewässer, dort ist das Baden grundsätzlich verboten. Dazu gehören unter anderem die Trinkwassertalsperren wie die Große Dhünn-Talsperre und die Schevelinger Talsperre („Silber“) sowie die Ronsdorfer Talsperre, die Panzer-Talsperre und der Beyenburger Stausee.

In der Badesaison, die vom 15. Mai bis zum 15. September geht, untersuchen die zuständigen Gesundheitsämter alle vier Wochen die Wasserqualität an den Badestellen. Diese ist an allen offiziellen Badestellen sehr gut.

Ilona Weyer weist darauf hin, dass an der Wupper-Talsperre nach dem Umweltalarm in Folge der Hochwasser-Katastrophe von Juli 2021 die Wupper-Vorsperre in Hückeswagen und Teile der Wupper-Talsperre – vom Absperrbauwerk der Wupper-Vorsperre bis zur Wiebach-Vorsperre in Radevormwald –, für das ganze Jahr 2022 für Wasseraktivitäten gesperrt bleiben. „In diesen durch Ölsperren abgetrennten Bereichen kann ein Austreiben von Ölen nicht ausgeschlossen werden“, warnt die Sprecherin. Gewandert werden kann zumindest entlang der Wupper-Vorsperre allerdings schon.