Wipperfürther Marktplatz ist bereits zur Hälfte gepflastert

Wipperfürther Innenstadtumbau : Wipperfürther Marktplatz ist bereits zur Hälfte gepflastert

Die Arbeiten an der Umgestaltung des Wipperfürther Marktplatzes schreiten voran. Im Frühjahr 2020 soll er komplett fertiggestellt sein.

Etwa zur Hälfte gepflastert ist der Marktplatz der Nachbarstadt Wipperfürth, so dass seine künftige Struktur bereits erkennbar ist. Die Pflasterarbeiten werden voraussichtlich im Laufe dieser Woche den Bereich Rathaus/Ratskeller erreichen, teilt Sonja Puschmann, Sprecherin der Hansestadt, mit. Auch die Arbeiten in der Bankengasse zwischen Hansecafé und Kreissparkasse sind nun in vollem Gang. „Dort hat sich in der Vergangenheit gezeigt, wie wichtig ein fester Untergrund für stark beanspruchte Verkehrsflächen ist“, berichtet Sonja Puschmann. Die durch das Befahren und Rangieren entstandenen Verformungen im Pflaster würden im Zug der aktuellen Arbeiten ausgebessert, zudem würden die Entwässerungsrinnen mit Betonsteinen neu angelegt.

Der Marktplatz ist derzeit von der Straße An der Stursbergs Ecke aus über die neue Treppenanlage gegenüber der Evangelischen Kirche zu erreichen, der allerdings sehr schmale Zugang befindet sich zwischen der Hauswand des Gebäudes und den Bauzäunen. Ein weiterer Zugang zum Marktplatz ist von der Marktstraße aus entlang der Außengastronomie am Hansecafé möglich. „Passanten werden auch weiterhin gebeten, sich aufgrund des Baustellenbetriebs im Bereich des Marktplatzes mit besonderer Vorsicht zu bewegen“, appelliert die Sprecherin.

Die gesamte Oberfläche des Marktplatzes wird voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt sein, die Restarbeiten in den angrenzenden Bereichen werden laut Bauplanung bis Ende Januar erledigt. Dazu gehört auch der Bereich an der Mauer, die jetzt noch als Abgrenzung zwischen Hochstraße und Marktplatz dient. Sonja Puschmann: „Dieser Bereich wird – wie gegenüber der Evangelischen Kirche – ebenfalls mit einer großzügigen Freitreppe neu gestaltet.“ Danach folgen die Straßenarbeiten vor der Kirche zwischen der Einmündung An der Stursbergs Ecke und der Hochstraße. „Wir gehen derzeit davon aus, dass diese Arbeiten im späten Frühjahr fertiggestellt werden können. Damit wäre dieser Bauabschnitt des Integrierten Handlungskonzeptes dann abgeschlossen“, teilt die Sprecherin mit.

Gearbeitet wird in Wipperfürth derzeit auch an der Dr.-Eugen-Kersting-Straße gegenüber der Firma Radium. Mitarbeiter des Bauhofs von Wipperfürth und Hückeswagen stellen eine weitere, direkte Verbindung zwischen den drei zentrumsnahen Parkplätzen her: Sie legen eine befahrbare Rampe an, um die Parkflächen miteinander zu verbinden. „Dies dient dazu, die Parkplatzsuche in diesem Bereich zu erleichtern“, erläutert die Stadt-Sprecherin. Die Ein- und Ausfahrmöglichkeiten an der Dr.-Eugen-Kersting-Straße werden in diesem Zuge angepasst.

(büba)
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