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Wipperfürth: Neue Monitoranlage für die Intensivstation

Helios-Klinik Wipperfürth : Neue Monitoranlage für Intensivstation

Die Patientensicherheit steht im Mittelpunkt umfangreicher Veränderungen in der Helios-Klinik Wipperfürth. In den vergangenen Monaten fanden unterschiedliche Umbaumaßnahmen in der Einrichtung statt. Noch ist nicht alles fertig.

In den vergangenen Monaten hat sich in der Helios-Klinik in Wipperfürth baulich so einiges verändert. Besonders auf den Stationen gab es umfangreiche Maßnahmen. Auch einige technische Ausstattungen wurden auf neuesten Stand gebracht. So erhielt die Intensivstation eine neue Monitoranlage. „Die neuen Geräte ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau“, berichtet Pressesprecherin Janine Schulze.

An allen acht Patientenbettplätzen der Intensivstation gebe es die neuen Geräte, die die Vitalwerte der Patienten anzeigen. Zusätzlich dazu könne das Personal an zwei zentralen Orten auf der Station die wichtigsten Vitalfunktionen aller Patienten auf einen Blick am Monitor verfolgen. Nicht nur die grafische Auflösung hat sich mit der neuen Ausstattung verbessert, sodass die Darstellung besser und übersichtlicher ist, sondern auch die Funktionen: „Alarmsignale werden unterschiedlich akustisch angezeigt – vom Hinweis über eine technische Störung bis zum Alarm bei einem lebensbedrohlichen Zustand. Damit ist bei parallelen Signalen erkennbar, wo die Priorisierung erfolgen muss“, sagt Stationsleiter Rocco Rabel. Zudem verfügt die neue Ausstattung über ein 12-Kanal-EKG, dass gegenüber dem bisherigen 3-Kanal-EKG eine optimale Überwachung von besonders kritischen Patienten, beispielsweise bei einem Herzinfarkt, gewährleistet. Das integrierte erweiterte Monitoring ermöglicht eine effiziente Steuerung des Flüssigkeitsbedarfs und der Gabe von kreislaufunterstützenden Medikamenten, beispielsweise bei einer Blutvergiftung.

„Bisher benötigten wir für die Überwachung der Patientenparameter viele verschiedene Geräte. Die neue Anlage vereint diese Funktionen, so dass wir immer alles im Blick haben und das Handling wesentlich vereinfacht wird“, sagt Dr. Carsten Eisberg, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin. „Zudem können wir durch den integrierten Transportmonitor eine lückenlose Vitalzeichenüberwachung unserer Intensivpatienten garantieren. Die Daten, die während des Transports aufgenommen werden, sind nach dem Anschluss am Hauptmonitor direkt wieder abrufbar.“

Die Helios Klinik in der Nachbarstadt investierte mehr als 100.000 Euro in die neue technische Ausstattung der Intensivstation. Damit sind die Neuerungen aber noch nicht abgeschlossen. Mit der bald beginnenden Neugestaltung der Station für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erfolgt nach der Kernsanierung der Stationen 2 und 3 ein weiterer großer Umbau.