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Wipperfürth: Auf 13 Hektar entsteht naturnaher Mischwald an der Neye

Vaillant-Gruppe pflanzt in Wipperfürth : Auf 13 Hektar entsteht an der Neye naturnaher Mischwald

Ein gemeinsames Projekt der Vaillant-Gruppe und der Waldgenossenschaft Remscheid an der Wipperfürther Neye-Talsperre soll mithelfen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Die Vaillant-Group und die Waldgenossenschaft Remscheid haben ein gemeinsames Waldprojekt gestartet: Ziel der Kooperation ist die naturnahe Wiederbewaldung einer 13 Hektar großen Fläche an der Neye-Talsperre. Der Baumbestand dort war in Folge von Dürre, Stürmen und dem Befall durch Borkenkäfer in den vergangenen Jahren stark geschädigt worden. Auf 13 Hektar soll nun ein naturnaher Mischwald entstehen, der sogenannte Vaillant-Zukunftswald. Mindestens fünf bis sieben heimische Laub- und Nadelbaumarten werden angepflanzt, die auch weiter veränderten klimatischen Bedingungen standhalten. Die Bäume ersetzen auf dem Areal den jahrzehntelang dominierenden vormaligen Fichtenbestand.

„Die Waldgenossenschaft und das Team des Remscheider Stadtforstamts setzen auf ein bewährtes und nachhaltiges Waldbauverfahren“, heißt es in einer Pressemitteilung des Remscheider Hersteller von Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik. Die natürliche Wiederbewaldung von Flächen mit angepasstem Wildbestand spiele dabei eine zentrale Rolle. Bereits nach wenigen Jahren entstehe so ökologisch wertvoller Mischwald. Das Kooperationsprojekt wird von Spezialisten der Fachhochschule (HAWK) Göttingen wissenschaftlich begleitet.

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„Das Waldprojekt ist für die Vaillant-Group eine Ergänzung zu den bereits laufenden Aufforstungsaktivitäten in Mittel- und Südamerika, die Teil der Klimastrategie des Unternehmens sind.“, heißt es in der Pressemitteilung Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen im eigenen Verantwortungsbereich bis 2030 zu halbieren. Verbleibende Emissionen würden seit 2020 vollständig durch Zertifikate aus einem nach Gold-Standard zertifizierten Aufforstungsprojekt in Panama ausgeglichen, das der Atmosphäre aktiv CO₂ entziehe, versichert das Unternehmen. Im Rahmen langfristiger eigener Projekte wird die Vaillant-Group darüber hinaus zusätzliche Waldflächen in Mittel- und Südamerika aufforsten. Diese sollen bis 2030 alle CO₂-Emissionen ausgleichen, die dann noch im operativen Geschäftsbetrieb der Unternehmensgruppe entstehen. „Damit leistet die Vaillant-Group ihren Beitrag dazu, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen“, versichert sie.

(büba)