Weitere Fünftklässler angemeldet an Hückeswagener Haupt- und Realschule

Schuljahr 2019/20 : Weiterer Zuwachs für Haupt- und Realschule

Bei den Beratungsgesprächen am Mittwoch haben die Leiter der beiden Schulen viele weitere Eltern überzeugen können, ihre Kinder an den beiden weiterführenden Hückeswagener Schulen anzumelden. Im neuen Schuljahr gehen demnach voraussichtlich 65 Realschüler in drei Eingangsklassen sowie 22 Hauptschüler in eine fünfte Klasse.

Große Zufriedenheit herrscht bei den Leitern von Real- und Hauptschule nach den Beratungsgesprächen mit den Viertklässlern und deren Eltern in dieser Woche. Konnten Christiane Klur (Realschule) und Karlheinz Rennau (Montanusschule) doch weitere Eltern überzeugen, ihre Kinder auf ihre Schulen zu schicken. Nach 56 festen Anmeldungen an der Realschule für die kommende Klasse fünf in der vorigen Woche sind weitere neun hinzugekommen, berichtete Klur auf Anfrage unserer Redaktion. An der Montanusschule stieg die Anzahl der Anmeldungen der Fünftklässler um weitere fünf auf 22 – 21 aus Hückeswagen, einer aus Remscheid.

Die 65 Realschüler werden im Schuljahr 2019/20 voraussichtlich auf drei Eingangsklassen verteilt. Da es aber etwa in Englisch, Sport und Gesellschaftswissenschaften an Fachlehrern mangelt, läuft es wohl darauf hinaus, dass in diesen Fächern eine Klasse auf die beiden anderen aufgeteilt wird, so dass es dann Unterricht in nur zwei fünften Klassen geben wird. Christiane Klur ist dennoch zufrieden mit den Anmeldungen, da sie die Mindestanforderung einer Zweizügigkeit erfüllen und es nach 55 Schülern der aktuellen fünften Klasse wieder einen Aufwärtstrend gibt.

Unter den künftigen Fünftklässlern ist aber nur die Hälfte (33) aus Hückeswagen, die übrigen kommen aus Wermelskirchen (22), Radevormwald (9) und Wipperfürth (1). „Ohne die auswärtigen Schüler wären wir nur einzügig“, stellt die Schulleiterin klar. Das hätte das Auslaufen der Realschule zu Folge. Sollte der Trend, dass die Grundschulen viele reine Gymnasialempfehlungen schreiben, anhalten, „muss sich Hückeswagen mit Auswärtigen bedienen“.

Rennau blickt mit großem Optimismus in die Zukunft: „Wir haben jetzt den geburtenschwachen Jahrgang, in den nächsten Jahren wird es daher mehr Anmeldungen geben“, ist er sich sicher. Die Perspektiven seien sehr gut. Seiner Kollegin von der Realschule und ihm sei es in den Beratungsgesprächen gelungen, die Eltern gut zu beraten und von ihren Schulen zu überzeugen. „Das ist richtig gut gelaufen“, betonte Rennau.