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Hückeswagen: Wandern mit Blick aufs Wasser

Hückeswagen : Wandern mit Blick aufs Wasser

Vor einem Jahr wurde der Bever-Rundweg eröffnet. Viele Wanderer haben die 15-Kilometer-Tour bereits bewältigt. Jetzt wird die Werbung dafür intensiviert. Es gibt aber auch Probleme mit den Markierungen.

Die eine Wunschliste war im Mai vorigen Jahres abgearbeitet – nämlich mit der offiziellen Eröffnung des Bever-Rundwegs dessen Realisierung. Doch schnell gab's eine neue Liste mit Wünschen. Diese wurden nun erfüllt. Vor Kurzem hat der Bauhof der Stadt fünf Ruhebänke aus Massivholz aufgestellt, die der Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungsverein (HVV) gestiftet und Schreinermeister Lars Osenberg aus Massivholz hergestellt hat. Vier dieser Bänke stehen nahe am Beverufer zwischen Wefelsen und Siepersbever, eine im Bereich Höhe. Gestern wurden die Bänke offiziell der Öffentlichkeit präsentiert.

 15 Kilometer lang ist der Wanderweg, der um die Bever führt (rot gekennzeichnet). Der Kleine Beverweg ist orange, der "Hunde-Bypass" ist blau eingezeichnet.
15 Kilometer lang ist der Wanderweg, der um die Bever führt (rot gekennzeichnet). Der Kleine Beverweg ist orange, der "Hunde-Bypass" ist blau eingezeichnet. Foto: Stadt

Ein weiterer Wunsch ist eine bessere Werbung für den Bever-Rundweg. Auch diesem Wunsch wurde jetzt nachgekommen – die Stadt ließ 5000 Flyer "Hückeswagen zu Fuß erleben" drucken, in denen "die schönsten Wanderwege in der Region" aufgelistet sind. Im Mittelpunkt steht darin natürlich der Bever-Rundweg. Der ist 15 Kilometer lang und kann von Wanderern in vier bis fünf Stunden bewältigt werden. Auch ist eine alternative Route eingezeichnet – der Kleine Beverweg ist fünf Kilometer lang und verläuft von der Gaststätte "Beverblick" entlang des Beverufers über Wefelsen bis Eckenhausen und nahe Funkenhausen und Mickenhagen wieder zurück. Ein bis zwei Stunden sollten sich Spaziergänger dafür Zeit nehmen.

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Lokale in Wassernähe aufgelistet

Neben einer Auflistung weiterer Wanderwege um Hückeswagen, die aber nur mit der jeweiligen Markierung, dem Startpunkt und der Länge angegeben sind, sowie einemkurzen Überblick über Rund-, Fern- und Wanderwege in der Region sind auch die acht Einkehrmöglichkeiten im Bever-Bereich aufgelistet (s. Info). "Die Gäste wollen wissen, wo sie etwas zu essen und zu trinken finden", sagte Bürgermeister Uwe Ufer dazu.

"Bypass" für Hunde und Halter

Heike Rösner, Tourismusbeauftragte bei der Stadt, wies gestern zudem noch einmal auf den so genannten Hunde-Bypass hin. "Auf den Zeltplätzen an der Bever sind Hunde nicht erlaubt", sagte sie. Doch der Wanderweg führt eben teilweise dort entlang. Heinz Konsen, Geschäftsführer der IG Zeltplätze, erläuterte: "Wir haben uns im vorigen Jahr kurzfristig zusammengesetzt und eine unbürokratische Lösung gefunden." Die sieht so aus: Der "Bypass" für Wanderer mit Vierbeinern führt von der "Zornigen Ameise" entlang der Kreisstraße 12 parallel zur Talsperre, bis er an der Gaststätte "Beverblick" wieder in Ufernähe auf den Wanderweg trifft.

Die Flyer, die über den Rundweg informieren, sollen nun unter anderem bei Messen und über die Naturarena verteilt werden.

(RP)