Hückeswagen: Waffeln und Kunsthandwerk im Haus Zach

Hückeswagen: Waffeln und Kunsthandwerk im Haus Zach

Bei der 18. Kulturmesse des Stadtkulturverbands waren sieben Aussteller aus der Region vertreten.

Sie gehört zum Weihnachtsmarkt dazu, wie die Holzhütten auf der Islandstraße: Die Kulturmesse des Stadtkulturverbands, die die durchgefrorenen Hüttenzauber-Besucher traditionell mit Kunsthandwerk aus der Region, Waffeln und Kaffee ins warme Kultur-Haus Zach lockt. Zum 18. Mal fand die beliebte Kulturmesse nun bereits statt. Am Samstag und Sonntag gab es den ganzen Tag über selbstgemachte weihnachtliche Dekoartikel und Kunsthandwerk zu bestaunen und zu kaufen.

Zur diesmaligen Auflage waren sieben Aussteller gekommen, drei aus der Nachbarstadt Wermelskirchen und vier aus der Schloss-Stadt: "Ein Teilnehmer musste krankheitsbedingt leider absagen, aber so ist es auch nicht so beengt, und Besucher und Aussteller haben genug Platz, um sich in Ruhe umzusehen", sagte Stefan Noppenberger vom Stadtkulturverband.

Das Angebot habe sich mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen. Mehrmals im Jahr wird die Kulturmesse zu verschiedenen Anlässen veranstaltet, zuletzt zum Martinsmarkt im November. "Man kennt sich mittlerweile, auch unter den Ausstellern. So kommen teils Künstler zum Gucken, die beim letzten Mal ausgestellt haben", sagte Noppenberger.

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Thematisch ging es dem Anlass entsprechend natürlich weihnachtlich zu: Aus den Lautsprechern erklangen Weihnachtsmelodien, "lustig, lustig, trallalala..." wurde da mitgesungen, und die Waren, die auf den Tischen der sieben Aussteller zu finden waren, hatten zumeist einen Weihnachts- oder zumindest Winterbezug. So etwa bei Ursula Herrmann, die traditionell ihre selbstgestrickten Mützen, Schals und Strümpfe im Angebot hatte. "Es ist natürlich viel Arbeit, macht aber auch jede Menge Spaß", sagte Herrmann, die dem Kultur-Haus auch als Service-Helferin eng verbunden ist. Und da während der Kulturmesse vor der Kulturmesse war, saß sie hinter ihrem Stand und strickte bereits fleißig am Nachschub fürs kommende Jahr.

Andere Aussteller hatten Filztaschen, selbst hergestellte Kleidungsstücke, Vogelhäuschen oder Weihnachtsgestecke im Angebot. Oder, wie Erika Skulski, handgearbeitete Tischdecken und Läufer. "Ich habe immer schon gerne und viel Handarbeit gemacht. Und ich war auch von Anfang an mit einem Stand beim Hüttenzauber dabei", sagte die Hückeswagenerin. Als ihr Mann vor einigen Jahren starb, war es ihr alleine zu aufwendig, so dass sie das Angebot des Stadtkulturverbands gerne annahm, als sie gefragt wurde, ob sie bei der Kulturmesse mitmachen wolle. "Es macht Spaß, vor allem auch, weil man als Hückeswagener eben viele Leute kennt und immer wieder bekannte Gesichter trifft", sagte Skulski. Dass dabei auch Stammkunden immer wieder kämen und bei ihr einkauften, sei der schöne Nebeneffekt.

(wow)