Hückeswagen: Vogelfutter auf Herd sorgt für einen Küchenbrand

Hückeswagen: Vogelfutter auf Herd sorgt für einen Küchenbrand

Rauchwolken zogen gestern Mittag durch ein Haus an der Kleinberghauser Straße, nachdem die Eigentümer einen Topf mit Fett auf dem Herd vergessen hatten. Der Löschzug Stadt und die Löschgruppe Herweg rückten gegen 13.30 Uhr mit vier Wagen und 15 Rettungskräften aus, um das Feuer zu löschen.

"Es war schon viel zu verraucht, um selbst zu handeln", sagte die Hauseigentümerin, die die Löscharbeiten aus sicherer Entfernung beobachtete. Die Feuerwehrmänner hatten den Brand jedoch schnell unter Kontrolle. Dazu hatten zwei Trupps mit Atemschutzgeräten die Küche im Untergeschoss des Gebäudes betreten. Stadtbrandinspektor Karsten Binder berichtete von einer offenen Flamme, die die Küche geschwärzt hatte und eine Renovierung nun unumgänglich macht. Dass die Hausbesitzer gleich die Feuerwehr gerufen hatten, war für ihn die richtige Entscheidung: "Es war aufgrund der Rauchentwicklung viel zu dunkel und zu gefährlich, um selbst zu löschen." Polizei und Rettungssanitäter konnten den Einsatzort schnell verlassen.

"Für uns ist die Brandursache eindeutig. Für alles weitere müssen Sie sich an die Versicherung wenden", rieten die Polizeibeamten den Eigentümern. Erst nach dem Einsatz eines Hochleistungslüfters konnte das Haus vom Rauch befreit und wieder betretbar gemacht werden.

"Eigentlich wollte ich nur Vogelfutter aus Körnern machen und hatte dazu Schweineschmalz aufgesetzt", nannte die Hausbesitzerin die Ursache des Küchenbrands in Kleinberghausen.

Gegen 14.45 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ab.

(heka)