Hückeswagen: Viel mehr als eine "Notlösung"

Hückeswagen : Viel mehr als eine "Notlösung"

Vor Jahren war bei einigen die Skepsis groß, als es um die Hückeswagener Beteiligung an Regionale-Projekten wie dem "Wasserquintett" ging. Die Verwaltung, allen voran Bauamtsleiter Andreas Schröder, ließ sich nicht beirren und blieb dran.

Gut so! Kaum eine Stadt ringsum hat bisher so von Regionale-Fördermitteln profitiert wie Hückeswagen. Für die Bürger wird es offensichtlich am Beispiel des neuen Radwegs, der schon kurz nach seiner Eröffnung zur "Multifunktions-Freizeittrasse" der Stadt wurde. Radler, Jogger, Wanderer, Skater: Sie alle treffen sich dort, wenn auch jetzt im Schnee naturgemäß nicht so häufig wie im Sommer oder Herbst, und genießen die schöne Landschaft in den Wupper-auen zwischen Hückeswagen und Wipperfürth. Und nun startet der ATV, ursprünglich notgedrungen, den ersten Silvesterlauf auf der alten Bahntrasse. Als Notlösung wird das am Ende keiner der Läufer sehen, dazu ist die Strecke einfach zu schön. Vielleicht wird morgen ja der Grundstein gelegt zu einer Alt-Neu-Tradition: ATV-Silvesterlauf auf dem Radweg. 2011 soll er in Richtung Bergisch Born weiter ausgebaut werden. Da tun sich noch einmal ganz neue Perspektiven auf – auch, aber längst nicht nur für die Hückeswagener Silvesterläufer.

(RP)
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