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St.-Angela-Schüler kümmern sich um Foodtruck

St.-Angela-Gymnasium : Gymnasiasten kümmern sich um Foodtruck

Im Rahmen eines Sozialpraktikums hatten Schüler des Wipperfürther St.-Angela-Gymnasiums auf dem Hausmannsplatz der Hansestadt Wraps verkauft. Das Erzbistum hatte dafür seinen Foodtruck zur Verfügung gestellt. Der erlös geht an die Initiative WippAsl.

Ansgar Poeschl, Lehrer für Latein und Geschichte sowie Flüchtlingsbeauftragter am Wipperfürther St.-Angela-Gymnasium, war zufrieden. „Es war eine gute Resonanz, viele Leute sind einfach so vorbeigekommen – und ein von den Schülern selbst gemachter Wrap auf die Hand ist ja auch schön“, sagte er. Die Schüler der zehnten bis zwölften Klasse durften jetzt am Wipperfürther Hausmannsplatz hinter der katholischen Kirche den Foodtruck des Erzbistums Köln benutzten. Das hatte bei der Schule, an der auch viele Hückeswagener unterrichtet werden, angefragt, ob der Foodtruck für einen Vormittag auch nach Wipperfürth kommen könne. Das Geld, das im Verlauf des Vormittags durch den Wrap-Verkauf eingenommen werde, könne komplett für WippAsyl gespendet werden, betonte Schulleiter Walter Krämer. Die Institution aus der Hansestadt bietet Flüchtlingen und Asylbewerbern in Wipperfürth Unterstützung im Alltag.

„Ich habe dann sofort an unser Sozialpraktikum gedacht“, sagte Poeschl. Das habe zwar nicht unmittelbar mit Flüchtlingen zu tun. „Das können die Jugendlichen in der Klasse 9 auch im Altenheim oder dem Kindergarten machen – aber eben auch bei WippAsyl“, sagte Poeschl. Es sei so etwas wie ein „sozialer Fußabdruck“, den die Schule hinterlasse. Im Januar und Februar seien die Neuntklässler für 14 Tage unterwegs, der Foodtruck sei hingegen eine Aktion für die älteren Schüler.

Wie Timon und Luca aus der zehnten Klasse, die gerade Wraps belegten. „Das macht total viel Spaß und ist eben auch nachhaltig“, sagte der 15-jährige Timon, während der gleichaltrige Luca ergänzte: „Die Zeit verfliegt gerade wie im Nu. Und dass wir es für einen guten Zweck machen, ist doch eine schöne Zugabe.“

Poeschl freute sich auch über die Teilnahme geflüchteter Frauen, die sich bei WippAsyl engagieren. „Einige haben Fingerfood mitgebracht“, sagte er. Den Lehrer freute zudem, dass mit der Aktion sichtbar werde, dass Kirche auch jenseits des Gottesdienstes aktiv sei.

(wow)