Sportlich: Peter Sehnke beim Ironman Maastricht

Sportlich : Peter Sehnke beim Ironman Maastricht

MAASTRICHT/HÜCKESWAGEN (büba) Nachdem er in den vergangenen Jahren Dauergast beim Ironman im fränkischen Roth war, startete der Hückeswagener Triathlet Peter Sehnke am Sonntag beim Ironman in Maastrich. Zu absolvieren waren 3,8 Kilometer Schwimmen in der Maas, 178 Kilometer auf dem Rad durch die Provinz Limburg und ein Marathonlauf (42,2 Kilometer) in Maastricht. "Roth wäre nach einem halben Jahr Laufpause wegen einer Achillessehnen-Entzündung zu früh gewesen", berichtete der Hückeswagener. Außerdem habe er mal eine andere Erfahrung machen wollen, "und unsere Nachbarn sind ja praktisch um die Ecke."

MAASTRICHT/HÜCKESWAGEN (büba) Nachdem er in den vergangenen Jahren Dauergast beim Ironman im fränkischen Roth war, startete der Hückeswagener Triathlet Peter Sehnke am Sonntag beim Ironman in Maastrich. Zu absolvieren waren 3,8 Kilometer Schwimmen in der Maas, 178 Kilometer auf dem Rad durch die Provinz Limburg und ein Marathonlauf (42,2 Kilometer) in Maastricht. "Roth wäre nach einem halben Jahr Laufpause wegen einer Achillessehnen-Entzündung zu früh gewesen", berichtete der Hückeswagener. Außerdem habe er mal eine andere Erfahrung machen wollen, "und unsere Nachbarn sind ja praktisch um die Ecke."

Ziel war es, den Wettbewerb nach der letzten Disziplin zu beenden - und das ist Sehnke nach viel Kampf in 14:43 Stunden auch gelungen.

"Das Schwimmen ist sehr schlecht gelaufen, Krämpfe und die Strömung sorgten für keinen guten Auftakt", erzählte er. Die Radstrecke sei "speziell" im Vergleich zu den Triathlon-Wettbewerben in Frankfurt und Roth, da viele Kurven zu fahren waren und sich die Teilnehmer zumeist auf Nebenstraßen bewegten. "Das Laufen war dann sehr emotional", sagte Sehnke. Er habe einen Freund 20 Kilometer bis kurz vor seinem Finish begleiten können. "Wir haben viel gequatscht und die tollen Anfeuerungen der Holländer genossen." Auf der letzten Runde sei er mit einem Engländer zusammengelaufen, der seinen ersten Ironman schaffte. "Es ging mit einem tollen Publikum ab ins Ziel", berichtete er. Kurz davor konnte er sogar seine ganze Familie abklatschen, was so auch nicht oft vorkommt - "denn die Kids schlafen sonst meistens, oder es ist nach einem langen Tag sehr schwierig, noch zur Ziellinie zu kommen". So sei es ein toller emotionaler Schluss gewesen.

(RP)