Leben & Lernen: Mit Gottes Segen zu einem neuen Spielspaß

Leben & Lernen : Mit Gottes Segen zu einem neuen Spielspaß

HÜCKESWAGEN Kaum ist das neue Spielgerät eingeweiht, stürmen die Knirpse des katholischen Kindergartens Am Kamp auch schon darauf zu. Sie rutschen und klettern, stehen am Steuer und spielen Schule. "Es war unser Wunsch, ein Spielgerüst zu haben, an dem auch die Kleinsten spielen können", sagt Leiterin Barbara Renzel. Das neue U3-Spielgerät sei so gebaut, dass schon Kinder ab zwei Jahren sich gefahrlos daran ausprobieren könnten.

HÜCKESWAGEN Kaum ist das neue Spielgerät eingeweiht, stürmen die Knirpse des katholischen Kindergartens Am Kamp auch schon darauf zu. Sie rutschen und klettern, stehen am Steuer und spielen Schule. "Es war unser Wunsch, ein Spielgerüst zu haben, an dem auch die Kleinsten spielen können", sagt Leiterin Barbara Renzel. Das neue U3-Spielgerät sei so gebaut, dass schon Kinder ab zwei Jahren sich gefahrlos daran ausprobieren könnten.

Zusammen mit Pfarrer Marc Dominikus Klein weihte die Kita Am Kamp gestern Morgen das neue Klettergerüst ein. Ganze 8000 Euro kostete das kleinkindgerechte Spielgerät, ohne Aufbau. Finanziert wurde es mit Hilfe zahlreicher Spenden. "Den größten Teil hat zwar der Schulträger bezahlt, aber ohne die Spender wäre es nicht möglich gewesen", sagt Renzel. Neben der Volksbank im Bergischen Land haben auch die Firmen Pflitsch, Blumberg, Plötz, Recknagel und die Fahrschule Hager ihren Teil dazu beigetragen. Ein engagierter Vater habe zudem das alte Gerüst abgebaut, und der Hausmeister des Kindergartens hat zum Schluss noch die Gummiplatten unter dem neuen Gerüst angepasst. Diese dienen als Fallschutz, falls doch mal ein Kind ausrutschen oder allzu übermütig werden sollte.

Bevor es jedoch für die Kinder die drei kleinen Stufen hoch und durch den Tunnel zum Steuerrad ging, wurde das Spielgerüst feierlich eingeweiht. Nach einem Lied der Kindergartenkinder sprach Pfarrer Klein einige feierliche Worte und segnete das Gerüst und die Kinder gleich mit. "Das schadet ja nie", sagte er. Nach dem Vaterunser und einem weiteren Lied durften die Kinder immer noch nicht loslegen. Erst mussten die roten und blauen Ballons von ihren Fäden befreit werden, die rundherum am Gerüst in der Luft hingen.

An die Luftballons hatten die Kinder zuvor kleine Zettel geschnürt und ihre Wünsche darauf vermerkt. "Weniger Streit", "Mehr neue Spielgeräte" oder auch der Wunsch, dass das neue Gerät nicht schmutzig werden solle, waren darauf zu lesen. Immer zu zweit - "einer hält fest, einer schneidet durch" - ließen die Kinder ihre Ballons in den Himmel aufsteigen. Dann hieß es endlich: Spielspaß voraus! CHRISTIAN ALBUSTIN

(RP)
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