Hückeswagen: Hermine Lennertz ist 87-jährig gestorben

Caritas Hückeswagen : Hermine Lennertz ist 87-jährig gestorben

Die Verstorbene war vor allem durch ihr langjähriges und unermüdliches Engagement für die Caritas bekannt.

Energisch war Hermine Lennertz schon immer. Und eloquent. Das musste sie auch sein, wenn sie sich für die Bedürftigen der katholischen Gemeinde einsetzte. Fast 20 Jahre war die Hückeswagenerin für die Gemeinde-Caritas aktiv, ebenso lange war sie im erweiterten Vorstand der Kreis-Caritas und kümmerte sich mehr als zehn Jahre um die Caritas-Erholung der Senioren. Zudem engagierte sich Hermine Lennertz mehr als zwei Jahrzehnte für die Seniorengemeinschaft, die sich jeden Donnerstag zunächst zur Messe in der Pfarrkirche und anschließend im Gemeindehaus zum Mittagessen oder Kaffeetrinken trifft. Am Sonntag, 18. August, ist sie gestorben – nur 13 Tage nach ihrem 87. Geburtstag.

Als Hermine Lennertz im Oktober 2004 mit dem selten vergebenen Ehrenzeichen der Caritas in Gold ausgezeichnet wurde, hatte der damalige Dechant und Pfarrer Friedhelm Radermacher nicht umsonst eine besondere Bezeichnung für sie parat: „Mutter Caritas“ nannte er die engagierte Frau. Am 18. Februar 2010 endete jedoch ihre Ära, als die damals 77-Jährige aus ihren Ämtern verabschiedet wurden. Voraussetzung für die Verleihung des Ehrenzeichens ist es, dass sich der oder die Geehrte über Jahre hinweg für die katholische Hilfsorganisation eingesetzt hat. Die gelernte Verkäuferin und langjährige Herbergsmutter kam damit für die Auszeichnung in Frage. Im Juni 2009 erhielt Hermine Lennertz eine weitere Ehrung, als ihr das Elisabeth-Kreuz verliehen wurde – die höchste Auszeichnung für ehrenamtliche Mitarbeiter der Caritas-Konferenzen.

Die Trauerfeier für die Verstorbene beginnt morgen, Dienstag, um 11 Uhr in der Friedhofskapelle. Anschließend ist die Beerdigung.

(büba)
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