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Hückeswagen: Hermann Janßen und Peter Braches übernehmen mobile Waldschule

Neue Obleute im Hegering : Die Rollende Waldschule hat zwei neue Gesichter

Die beiden Hegeringmitglieder Hermann Janßen und Peter Braches übernehmen fortan die Rollende Waldschule von ihrem Vorgänger Peter Odenthal. Dieser besuchte in über 20 Jahren tausende Kindergärten und Schulen.

Hermann Janßen ist schon seit 23 Jahren im Hückeswagener Hegering Mitglied, Peter Braches seit diesem Jahr. Er war zuvor als Forstingenieur bei den Wuppertaler Stadtwerken tätig. Mit der Waldschule will der Hegering Kinder für die Tiere des Waldes sensibilisieren und gegen das Vorurteil anarbeiten, Jäger seien nur am Töten interessiert. „Wir setzen uns genauso für den Naturschutz ein wie beispielsweise der BUND oder der Nabu“, sagt Janßen. Zu den Aufgaben der Jäger gehöre es, Wildschäden zu minimieren und aktiv gegen Wildkrankheiten vorzugehen. Aktuell sind zum Beispiel einige Füchse in der Region von der Staupe befallen. Auch Sandra Heider, Kindergärtnerin im Waldkindergarten, hat vor kurzem einen merkwürdig zutraulichen Fuchs gesichtet. „Wir versuchen, die Natur im Gleichgewicht zu halten“, sagt Janßen. Darum ärgert es die beiden auch so, wenn Leute in ihrer Freizeit die Natur verschmutzen. „An der Bever zum Beispiel findet man am Ufer reichlich Müll, Glasscherben und verrostete Kronkorken“, berichtet Janßen. Das sei für Mensch und Tier gleichermaßen gefährlich.

Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger können Braches und Janßen die Waldschule aber nicht mehr so intensiv betreiben. „Peter Odenthal war fast jede Woche in einer Schule oder einem Kindergarten“, erklärt Braches. Die zwei neuen Obleute des Hegerings werden das Angebot vorerst nur auf Kindergärten beschränken. Ihr erster Auftritt klappt gut. „Die Mädels sind zwar etwas zurückhaltender, aber insgesamt gibt es kaum Berührungsängste“, sagt Braches. „Das gibt einem etwas zurück:“

(chal)