World Balloon Convention: Ballonmeister wird Zweiter bei Wettbewerb in USA

World Balloon Convention: Ballonmeister wird Zweiter bei Wettbewerb in USA

Es sind kleine und große Kunstwerke, die Frank Jeschke bei seiner täglichen Arbeit begleiten. Denn der Hückeswagener ist Ballonmeister und stellt zum Teil große und farbenprächtige Skulpturen aus Luftballons her. Diese Kunst hat ihm in der vorigen Woche den zweiten Platz bei der "World Balloon Convention" (WBC), der inoffiziellen Ballon-Weltmeisterschaft, in den USA eingebracht. "Mit unserem international besetzten Team mit Kollegen aus Russland, Norwegen, Chile, Kanada und Ungarn haben wir mit einer Skulptur eines Wolfs den zweiten Platz unter zwölf Teams gewonnen", berichtete Jeschke gestern nach seiner Rückkehr aus San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien.

Es sind kleine und große Kunstwerke, die Frank Jeschke bei seiner täglichen Arbeit begleiten. Denn der Hückeswagener ist Ballonmeister und stellt zum Teil große und farbenprächtige Skulpturen aus Luftballons her. Diese Kunst hat ihm in der vorigen Woche den zweiten Platz bei der "World Balloon Convention" (WBC), der inoffiziellen Ballon-Weltmeisterschaft, in den USA eingebracht. "Mit unserem international besetzten Team mit Kollegen aus Russland, Norwegen, Chile, Kanada und Ungarn haben wir mit einer Skulptur eines Wolfs den zweiten Platz unter zwölf Teams gewonnen", berichtete Jeschke gestern nach seiner Rückkehr aus San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien.

Mehr als 1000 Teilnehmer aus 52 Ländern hatten sich dort eine Woche lang getroffen. "Neben dem fachlichen Austausch mit den weltweit besten Ballonkünstlern sowie die Teilnahme an Workshops über neueste Trends und Techniken standen mehrere Wettbewerbe im Mittelpunkt", erzählte Jeschke. Der wichtigste und größte Wettbewerb dabei ist der "Big sculpture contest": Bei dem 27-stündigen Teamwettbewerb wird auf einer Fläche von fünf mal fünf mal fünf Metern eine Ballonskulptur erstellt. Die internationale Gruppe mit dem Hückeswagener entschied sich für einen liegenden Wolf. "Es war das erste Mal, dass internationale Teams zusammengearbeitet haben", berichtete der 55-Jährige. Bislang waren das immer Nationenteams. Der Kontakt zu den anderen Ballonkünstlern besteht teilweise über soziale Netzwerke seit Jahren. So wurde die Wolf-Skulptur bereits im Vorfeld der WBC im Team geplant. Vor allem freute sich Jeschke, der beim Säulenwettbewerb der WBC noch den Bronce-Achieve-Award gewann, über die Zusammenarbeit mit seinem russischen Kollegen Vadim Shushkanov. Der Hückeswagener ist häufig im Ausland unterwegs - vornehmlich in Europa -, um sich weiterzubilden oder neue Ideen aufzugreifen.

Mit den Ballons arbeitet Jeschke bereits "seit einer Ewigkeit", erzählte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Nach Kursen für "kleinere Sachen" habe er vor etwa zehn Jahren einen Dekorationsworkshop besucht. "Mittlerweile ist das mein Beruf", sagte Jeschke, der seit Januar 2017 ein Ballongeschäft an der Peterstraße betreibt.

www.ballonmeister.de

(RP)