Hückeswagen: Sauerei: Müll im Altkleider-Container

Hückeswagen: Sauerei: Müll im Altkleider-Container

Regelrecht wütend waren Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in Hückeswagen, als sie am Wochenende die Altkleider-Container im Stadtgebiet leeren wollten. Der Grund: An der Bevertalstraße hatten Unbekannte unverschlossene Säcke in den Container geworfen, in denen Sperrmüll aller Art, Scherben und Dreck steckten. "Wohl, damit das bei der Anlieferung niemandem auffiel, waren obenauf ein paar alte T-Shirts gelegt", erzählte der DRK-Ortsvorsitzende Daniel Steinhaus gestern im Gespräch mit der BM.

Insgesamt acht dieser Müllsäcke waren in den Container geworfen worden. Die Rot-Kreuz-Helfer brachten sie zum Entsorger Lobbe in Kleineichen. Steinhaus: "Das war vorsätzlich und bösartig, unsere Leute, die das Einsammeln der Altkleider in ihrer Freizeit übernehmen, waren schon sehr sauer."

Neun Altkleider-Container des Roten Kreuzes stehen im Hückeswagener Stadtgebiet. Sie werden wöchentlich von den ehrenamtlichen Helfern geleert. Die Altkleider gehen weiter an die Firma FES in Bremen, dort werden sie sortiert: Ein kleiner Teil wird in Second-Hand-Laden weiter verkauft, ein Teil geht an Hilfstransporte in alle Welt, der Rest wird zu Putzlappen oder auch Dämmwolle verarbeitet.

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Das Rote Kreuz bekommt pro Tonne Alttextilien rund 170 Euro. Das Geld bleibt beim Ortsverein Hückeswagen und fließt in die Arbeit des DRK in Hückeswagen ein.

(RP)