Regionale 2015: Hückeswagen soll sich an Projektagentur Oberberg beteiligen

Regionale 2025 : Stadt soll sich an Projektagentur Oberberg beteiligen

Alle 13 oberbergischen Kommunen und der Kreis sollen für die Regionale 2025 eine Projektagentur gründen. Diese soll die Schnittstelle zu den Geldgebern – Landes- und Bezirksregierung – sein.

Gute Erinnerungen haben Politik und Verwaltung an die Regionale 2010, wurden durch die entsprechenden Landesmittel doch die Erneuerung der Wupperauen, die Attraktivierung des Schlosshagens und vor allem der Radweg realisiert. Ähnliche Hoffnungen legen sie nun in die Regionale 2025. Doch bevor mögliche Projekte überhaupt erst einmal beim Land eingereicht werden, steht die Gründung einer Projektagentur an, die als Bindeglied zwischen den Kommunen und der Landes- sowie der Bezirksregierung als Geldgeber fungieren. Darüber stimmte am Donnerstagabend der Haupt- und Finanzausschuss ab.

Bauamtsleiter Andreas Schröder erläuterte zunächst, warum die Stadtverwaltung die Gründung der Projektagentur Oberberg GmbH, als sinnvoll erachtet. „Schon für die Regionale 2010 war eine Agentur gegründet worden, die für uns Kommunen vom ,Wasserquintett’ über die gesamte Laufzeit als Ansprechpartner zur Verfügung gestanden hatte“, berichtet er. Die Mitarbeiter dort hätten die Projektideen qualifiziert und in den benötigten Sprachduktus der Regionale umgesetzt. Gleiches soll nun die Projektagentur Oberberg für die Regionale 2025 übernehmen und letztlich dafür sorgen, dass die eingereichten Projekte förderfähig sind. „Die Erfahrungen, die wir bei der Regionale 2010 gemacht haben, waren gut“, versicherte Schröder. Die Verwaltung hätte die Agentur als Schnittstelle dringend gebraucht.

Die Politiker im Ausschuss stimmten einstimmig dafür, dass sich die Stadt Hückeswagen mit drei Prozent an der Agentur beteiligen soll. Jede der 13 oberbergischen Kommunen erhält diesen Anteil, die übrigen 69 Prozent übernimmt der Kreis. Christian Schütte (CDU) hatte jedoch zuvor den Wunsch geäußert, dass etwa 2027/28 überprüft wird, ob die Projektagentur dann noch benötigt wird, um unnötige Kosten zu vermeiden. Dem stimmt Bürgermeister Dietmar Persian zu: „Wir werden das in den Gesprächen mit dem Landrat einbringen“, sagte er zu.

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