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Heisser Draht: Polizei warnt vor weiterer Betrugsmasche am Telefon

Heisser Draht : Polizei warnt vor weiterer Betrugsmasche am Telefon

Hückeswagen (büba) Manfred Herzmann ist sich keiner Schuld bewusst. Und doch bekam der Hückeswagener gestern einen Anruf von der "Strafverfolgungsstelle Hamburg". "Ich habe nichts damit zu tun",versicherte er am "Heißen Draht" der BM und vermutete dahinter eine Betrugsmasche. Zurecht, wie sich nach einem Anruf bei der Kreispolizeibehörde in Gummersbach herausstellte. "Das ist eine bekannte Masche", betonte deren Sprecherin Monika Treutler.

Hückeswagen (büba) Manfred Herzmann ist sich keiner Schuld bewusst. Und doch bekam der Hückeswagener gestern einen Anruf von der "Strafverfolgungsstelle Hamburg". "Ich habe nichts damit zu tun",versicherte er am "Heißen Draht" der BM und vermutete dahinter eine Betrugsmasche. Zurecht, wie sich nach einem Anruf bei der Kreispolizeibehörde in Gummersbach herausstellte. "Das ist eine bekannte Masche", betonte deren Sprecherin Monika Treutler.

Als Herzmann den Hörer abnahm, bekam er eine Bandansage zu hören: "Wenn Sie an einer außergerichtlichen Einigung interessiert sind, drücken Sie bitte die Taste. . ." Seine umgehende Reaktion: "Ich habe aufgelegt." Eine Justizbehörde würde bestimmt nicht anrufen - "und schon gar nicht auf diesem Weg".

"Der Mann hat vollkommen richtig gehandelt", lobte Monika Treutler den Hückeswagener. Das sei auch das, was die Polizei für solche Fälle rät. Denn Ziel dieser Betrugsmasche, die sich immer wieder in Nuancen ändern könne, sei es, an persönliche Daten und Zusagen des Angerufenen zu kommen. "Das können Kontodaten, das Alter, der Wohnort oder der Umstand, ob jemand alleine lebt, sein", erläuterte die Polizei-Sprecherin.

Sie rät jedem, der solche dubiosen Anrufe erhält, niemals am Telefon persönliche Daten preiszugeben. "Seriöse Unternehmen und auch Justizbehörden würden nie auf diese Weise, etwa mit einer Bandansage, arbeiten", stellte sie klar.

Weitere Tipps, wie man sich vor Betrugsmaschen aller Art schützen kann, gibt es auf der Internetseite www.polizei-beratung.de

(RP)