Hückeswagen: Politik sagt zweimal "Nein" in Sachen Schulen

Hückeswagen: Politik sagt zweimal "Nein" in Sachen Schulen

Zwei Dinge will die große politische Mehrheit in Hückeswagen mit Blick auf die örtliche Schulpolitik nicht: Erstens einen Neubau für die Löwen-Grundschule und zweitens eine Zusammenlegung der Hauptschulen von Hückeswagen und Wipperfürth. Was die Hauptschule betrifft, wollen die Politiker nicht einmal eine ergebnisoffene Prüfung aller Möglichkeiten für eine "Fusion" der Schulen an einem Standort durch die Verwaltungen beider Städte. Dagegen stimmten gestern Abend im Schulausschuss CDU, SPD, FDP und UWG. Nur die Grünen und die FaB plädierten für die von der Verwaltung vorgeschlagene Prüfung.

Nicht ganz so breit aufgestellt war der Mehrheitsbeschluss für den Umzug der Löwen-Grundschule ins dann kernsanierte Realschul-Gebäude spätestens bis 2021. Damit wurde der von den Experten des Planungsbüros und der Verwaltung favorisierte Neubau einer Grundschule im Brunsbachtal mehrheitlich abgelehnt. Die FDP kündigte an, dazu in der Ratssitzung Ende November einen Antrag auf ein Bürgerbegehren zu dieser Frage stellen zu wollen. (Ausführliche Berichte in der Donnerstagausgabe).

(bn)