Hückeswagen: Pfarrer i. R. Burkhard Moos ist tot

Hückeswagen : Pfarrer i. R. Burkhard Moos ist tot

Ohne Pfarrer Burkhard Moos wäre die St.-Katharina-Kapelle in Wiehagen womöglich nie gebaut worden. Und obwohl er die Hückeswagener Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt 1980, nach 13-jähriger Tätigkeit als Geistlicher, verlassen hatte, erinnern sich noch viele Hückeswagener an sein freundliches Wesen und eine angenehme, weiche Stimme.

Mit dieser fesselte er die Gläubigen immer wieder aufs Neue. Burkhard Moos starb am 4. April im Alter von 83 Jahren, wie die BM gestern erfuhr. Am vorigen Samstag wurde er auf dem Friedhof in Bonn-Beuel bestattet.

1980 hatte Moos, in Kölner geboren und in Bonn aufgewachsen, Hückeswagen Richtung Düsseldorf verlassen, wo er bis 2002 an der Pfarrei St. Peter (Bilk) wirkte. Als Pfarrer im Ruhestand war er an den Gemeinden St. Apollinaris und St. Pius in Oberbilk tätig.

Die Menschen in Hückeswagen hatte der katholische Priester jedoch nie vergessen; immer wieder erinnerte er sich gerne an seine Zeit im Bergischen. Auch hielten manche aus seiner früheren Gemeinde Kontakt zu "ihrem" Pfarrer. Auch mit Schwester Theogonia, die er als "Goldstück" bezeichnete, stand Moos bis zu deren Tod im September 2011 in Kontakt.

1955 war Moos vom Kölner Kardinal Frings zum Priester geweiht worden. Seine Berufswahl bereute er nie. "Ich bin überzeugt, dass das, was ein Priester tun kann, sinnvoll ist", hatte er vor einigen Jahren gegenüber der BM versichert.

(RP/rl)
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