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Oberbergischer Kreis richtet Corona-Maßnahmen nach Bund und Land aus

Corona in Oberberg : Kreis richtet Maßnahmen nach Bund und Land aus

Nach der „Bundesnotbremse“ sind einige Corona-Schutzmaßnahmen, die der Oberbergische Kreis getroffen hat, nicht mehr aktuell. Er hat sie daher angepasst. Eine Übersicht.

Der Oberbergische Kreis hat seine aktuell gültigen zusätzlichen Corona-Schutzmaßnahmen für das Kreisgebiet an die Vorgaben von Bund und Land angepasst. So wurde laut Jessica Schöler von der Pressestelle der Kreisverwaltung ein Teil der durch den Kreis festgelegten Regelungen vom 17. April durch die bundeseinheitlichen Vorgaben abgelöst, das entspricht etwa die Ausgangsbeschränkung, die seit Samstag nicht mehr bereits um 21 Uhr beginnt, sondern für den Zeitraum zwischen 22 und 5 Uhr. „In Bereichen, wo sich aus dem Bundesrecht keine Regelungen ergeben, erhält der Oberbergische Kreis seine festgelegten Maßnahmen aufrecht“, berichtet Jessica Schöler mit Verweis auf Veranstaltungen zur Religionsausübung und die Maskenpflicht für bestimmte Bereiche.

„Ich begrüße, dass es nun einheitliche Regelungen gibt, die an klar definierten Grenzwerten festgemacht werden“, betont Landrat Jochen Hagt. Das schaffe mittelfristig eine bessere Übersicht.

Weil die Sieben-Tage-Inzidenz seit mehr als drei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert 100 liegt (in Oberberg sogar über 250!), gelten im Kreis unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Hat sich anscheinend im privaten Umfeld
    Rhein-Berg : Landrat Santelmann an Corona erkrankt
  • Symbolfoto
    Corona im Kreis Viersen : Inzidenzwert im Kreis Viersen steigt auf 130
  • (Symbolbild)
    Inzidenz liegt aktuell bei 233,5 : Bisher mehr als 10.000 Corona-Infektionen in Krefeld

● Kontaktbeschränkung für den privaten und öffentlichen Bereich Ein Hausstand darf maximal eine weitere Person treffen. Die weitere Person darf von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden. Der Ort des Treffens spielt keine Rolle.

● Ausgangssperre Nur noch im Notfall, zu dienstlichen Zwecken oder wenn man zum Beispiel mit dem Hund raus muss, darf man auch zwischen 22 und 5 Uhr das Haus verlassen. Zwischen 22 Uhr und Mitternacht ist es außerdem erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen.


● Sport Tagsüber darf Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand betrieben werden. Ausgenommen sind Kinder, wenn sie draußen kontaktlos in maximal Fünfer-Gruppen trainieren. 

Einzelhandel Öffnen dürfen Wochenmärkte (nur Lebensmittel), Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte sowie der Großhandel, Werkstätten, Postfilialen, Banken und Waschsalons.
Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz seit mehr als drei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert 150 liegt, dürfen die übrigen Ladengeschäfte nur noch „Click & Collect“ anbieten – also die Abholung von Waren nach Terminvereinbarung.

Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt – mit Ausnahme von medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Dienstleistungen. Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpflegepraxen geöffnet bleiben, deren Kunden müssen aber einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen.

Schulen und Kindergärten Weil die Sieben-Tage-Inzidenz seit mehr als drei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert 165 liegt, ist der Präsenzunterricht an den Schulen weiterhin untersagt. Stattdessen findet Distanzunterricht statt – ausgenommen sind die Abschlussklassen. In Kindertageseinrichtungen gibt es nur noch eine Notbetreuung“.

www.obk.de/corona-av