Hückeswagen: NRW-Tag: kleine Fortschritte

Hückeswagen : NRW-Tag: kleine Fortschritte

Nur noch etwas mehr als 13 Monate sind's bis zum NRW-Tag. Doch ein Programm steht noch nicht fest. In einem Brief an die Vereine erläutert der Bürgermeister, warum das so ist. Hinter den Kulissen werde fleißig gearbeitet.

Eines steht für Uwe Ufer ganz oben bei den Planungen für das Großereignis vom 7. bis 9. Juni 2013: "Wir legen bei der Umsetzung des Fests großen Wert darauf, den örtlichen Bezug zu wahren", schreibt der Bürgermeister in seinem Brief an die Hückeswagener Vereine. Es soll kein "anonymes Fest" geplant werden, wie es an jedem Ort in Deutschland stattfinden könne. "Der Hückeswagener Charme kann aber nur durch die Beteiligung der Vereine erzielt werden, da sie es sind, die unsere Stadt zu einem großen Teil ausmachen", schreibt Ufer. Daher wünscht er, dass sich möglichst viele Vereine — in welcher Form auch immer — am NRW-Tag beteiligen.

Bewerben um Getränkestand

Als kleines "Bonbon" versichert er, dass sie bei der Vergabe von Getränkeständen auf dem Festgelände bevorzugt berücksichtigt werden. "Dadurch soll der lokale Charakter des Festes unterstrichen werden", schreibt der Bürgermeister. Schon jetzt können Vereine eine unverbindliche Bewerbung per Mail an nrwtag@hueckeswagen.de einreichen. Aufgrund der Größe des Festes und zur Gleichbehandlung mit professionellen Anbietern müssten jedoch Standgebühren erhoben werden.

Ein Programm konnte bislang noch nicht festgezurrt werden. Hauptgrund für die Verzögerung sind die umfangreichen Planungen für die Sicherheit der Festbesucher. "Die verschärften Anforderungen nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg sorgen dafür, dass hier noch mehr Arbeit als ohnehin geplant investiert werden muss", heißt es in dem Schreiben von Ufer. Derzeit würden mit fachkundiger Unterstützung und professionellen Planern die Themen "Veranstaltungsflächen", "Bühnenstandorte" und "Parken" erarbeitet. Grobplanungen lägen bereits vor.

Erst wenn die Planungen zu den Standorten und zur Sicherheit abgeschlossen sind, kann laut Ufer auch erst über die vielen Vorschläge zum Programm diskutiert werden. "Alle Ideen müssen auf ihre Machbarkeit im Rahmen der Veranstaltungsfläche und der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen überprüft werden."

Fest stehe aber, dass die Bever-Talsperre nicht in dem vorgesehenen Umfang in das Programm des NRW-Tags einbezogen wird, wie ursprünglich geplant (die BM berichtete). So schwebte den Veranstaltern etwa ein großes Konzert auf einer Bühne vor, die mitten in der Talsperre verankert werden sollte. "Die Zu- und Abfahrten erlauben im Rahmen der Sicherheitsanforderungen keine Veranstaltungen dieser Größenordnung in diesem Bereich", schreibt der Verwaltungschef.

Zirkusprojekt und Flashmob

Andere Ideen seien dagegen schon weiter gediehen. So ist ein Zirkusprojekt in Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten in Planung. Und der Chor Modern Generation würde gerne einen Flashmob (s. Info) initiieren.

Frage des Tages

Die bisherige Berichterstattung finden Sie im Internet unter

www.rp-online.de/hueckeswagen

(RP)