Neue, hochmoderne Endoskopieausstattung in der Wipperfürther Helios-Klinik

Helios-Klinik Wipperfürth : Neue, hochmoderne Endoskopieausstattung

Die Helios Klinik Wipperfürth rüstet sich weiter für die Zukunft: Mit der neuen, hochmodernen Endoskopieausstattung werden alle endoskopischen und sonografischen Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes, der Gallengangsysteme und umliegender Organe angeboten. Die hochauflösenden Geräte in HD-Standard und speziellen Farbfiltern ermöglichen eine noch genauere Ansicht der Organe sowie der Speiseröhre.

Die Helios-Klinik in Wipperfürth investiert weiter in den Standort und rüstet sich für die Zukunft. Anhand einer kreativen Demonstration zeigt Marco Wagner, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, die neue, hochmoderne Endoskopieausstattung, in deren Vorteile künftig auch die Hückeswagener Patienten kommen. Eine rote Paprika steht als Untersuchungsobjekt zur Verfügung und macht die Möglichkeiten der modernen Endoskopie deutlich. Der Gastroenterologe demonstriert damit die „Schlüssellochtechnik“. Die Schlinge wird durch das sogenannte Koloskop in die Paprika geführt. Auf dem Monitor wird das Innenleben detailgetreu sichtbar. Mit der hochmodernen Ausstattung werden alle endoskopischen und sonografischen Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes, der Gallengangsysteme und umliegender Organe angeboten. Die hochauflösenden Geräte in HD-Standard und mit speziellen Farbfiltern ermöglichen eine noch genauere Ansicht der Organe sowie der Speiseröhre.

„Der Unterschied ist vergleichbar mit einem Wechsel von einem Röhrenfernseher auf ein HD-Gerät“, sagt Wagner und macht damit den Qualitätsunterschied deutlich. In der Klinik für Innere Medizin in Wipperfürth werden alle Untersuchungen und endoskopischen Behandlungen für ambulante und stationäre Patienten vereint. Das bedeutet kurze Wege für die Mitarbeiter, aber vor allem auch eine schnelle und effiziente Behandlung aus einer Hand zum Wohle der Patienten, teilt das Klinikum mit. Die Erkrankungen, die diagnostiziert und behandelt werden, sind sehr vielfältig: Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören ebenso dazu, wie auch die Darmkrebsfrüherkennung und Behandlung, bei der Gastroenterologen und Chirurgen interdisziplinär eng zusammen arbeiten. Außerdem zählen Funktionsstörungen wie Reizmagen- und Reizdarmsyndorm, die Reflux-Krankheit und die Divertikelkrankheit zum Behandlungsspektrum. Betroffenen stehen dabei für die Untersuchungen während ihres stationären Aufenthaltes nun noch modernere endoskopische Verfahren zur Verfügung. „Bei einer Endoskopie untersuchen wir Organe wie Magen oder Darm und können Erkrankungen gegebenenfalls gleich behandeln, ohne einen chirurgischen Eingriff vornehmen zu müssen. Viele kennen das Verfahren beispielsweise von einer Magen- oder Darmspiegelung. Es sind aber sowohl auch Spiegelungen der Gallen- und Bauchspeicheldrüsenwege zur Entlastung und Steinentfernung sowie der Bronchien und Lunge möglich, als auch ein direkter Blick in den Bauchraum bei unklaren Krankheitsbildern“, erläutert der Chefarzt der Inneren Medizin. Der Patient müsse so in vielen Fällen das Untersuchungsprocedere nur einmal absolvieren, obwohl mehrere Untersuchungen notwendig sind. So könnten Wiederholungseingriffe stark reduziert beziehungsweise vermieden werden.

Die Spiegelungen verfolgen nicht nur diagnostische Ziele, wie Biopsieentnahme, sondern werden auch zu therapeutischen Zwecken genutzt. So können Engstellen des gesamten Magen-Darm-Traktes behandelt, Blutungen gestillt oder Gewebe wie Polypen oder Tumore entfernt werden. Hierbei werden auch neue Färbemethoden eingesetzt. Bei der sogenannten ERCP (endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikografie) werden die Gallenwege oder der Bauchspeicheldrüsengang dargestellt und können in gleicher Sitzung behandelt werden. Es werden Gallensteine mit verschiedenen Methoden entfernt, Engstellen eröffnet oder Verletzungen behandelt. Mit der seit Jahren etablierten Methode der Endosonographie werden im Rahmen dieser Ultraschalluntersuchung die Bauchorgane direkt vor Ort behandelt. Dabei können unter Ultraschallkontrolle Gewebeproben der Bauchspeicheldrüse oder der Nebenniere entnommen werden.

Die Gastroenterologie ist damit gut gerüstet für die Zukunft. Die neue, medizinische Ausstattung kommt dabei vor allem den Patienten zu Gute, aber auch dem medizinischen Nachwuchs, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir legen hohen Wert auf die Ausbildung unserer Ärzte“, sagt Wagner. Zusätzlich zu den Ausbildungen Innere Medizin, Allgemeinmedizin und Geriatrie könnten auch Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie ausgebildet werden. In dem neu gegründeten Reflux-Zentrum werden Patienten mit chronischem Sodbrennen untersucht. Hierzu ist neben der hochauflösenden Druckmessung der Speiseröhrenmuskulatur auch eine Langzeit-Messung des pH-Wertes der Speiseröhre möglich. „Und auch die früher als Galle-Reflux bezeichnete Erkrankung kann bei uns mittels einer 24-Stunden-Impedanz-Messung erfasst werden. Das Angebot an diagnostischen Maßnahmen ist für eine Klinik dieser Größe außergewöhnlich“, findet Wagner.

Mehr von RP ONLINE