Neue Ausgabe von „Leiw Heukeshoven“ erscheint

Geschichte in Hückeswagen : Neue Ausgabe von „Leiw Heukeshoven“ erschienen

Inhaltlich erwartet die Leser des neuen Mitteilungsblattes des Geschichtsvereins unter anderem ein Zeitzeugenbericht zur Kriegs- und Nachkriegszeit mit dem Gedanken im Hintergrund: „Nie wieder Krieg!“ von Rudolf Brunsbach.

An Geschichte interessierte Hückeswagener werden sicherlich schon sehnsüchtig darauf gewartet haben: Im Laufe dieser Woche pünktlich zur Adventszeit und noch vor Weihnachten erscheint der 59. Mitteilungsband Leiw Heukeshoven. Das kündigte jetzt die Vorsitzende des Bergischen Geschichtsvereins, Iris Kausemann, an. Erhältlich ist der Band in der Bergischen Buchhandlung an der Bahnhofstraße 8.

Der Ehrenvorsitzende Fredi K. Roß hat erneut in gewohnter Weise für die Beiträge und die Bearbeitung gesorgt. An ihn und dessen Ehefrau, Ehrenmitglied Gudrun Roß, richtet Iris Kausemann einen großen Dank. „Beide stehen aber nun nicht mehr für die redaktionelle Arbeit zur Verfügung. Deshalb mein Aufruf: Bitte steigen Sie in die Forschung unserer Geschichte ein“, berichtet Kausemann. Das Archiv des BGV ist jeden ersten Samstag im Monat von 12 bis 14 Uhr geöffnet.

Auch sonst steht die Vorsitzende Interessierten bei ihren Ausarbeitungen gerne hilfreich zur Seite. „Es wäre sehr schön, wenn wir auch nächstes Jahr genügend Beiträge für eine Veröffentlichung erhalten würden und freuen uns über jeden, der die Ausarbeitung eines geschichtlichen Themas in Angriff nehmen möchte“, schreibt Kausemann in einer Pressemitteilung. Inhaltlich erwartet die Leser des neuen Mitteilungsblattes des Geschichtsvereins ein Zeitzeugenbericht zur Kriegs- und Nachkriegszeit mit dem Gedanken im Hintergrund: „Nie wieder Krieg!“ von Rudolf Brunsbach.

Außerdem können Leser eintauchen in die handwerkliche Kunst der Tuchfärbung und aktuelle Spuren im heutigen Hückeswagen von Ingo Davin. Auch das Thema „Altstadtsanierung“ spielt eine Rolle und lässt die Leser sich an ehemalige Gebäude in der Schloss-Stadt erinnern. Die Frage „Weißt Du noch damals?“ steht im Fokus des Themenkomplexes, der sich um die Kräwinklerbrücke dreht.

„Wir wünschen viele schöne Erinnerungsmomente und auch neue Erkenntnisse“, berichtet Iris Kausemann. Sie blickt bereits auf das kommende Jahr, denn 2020 steht unter dem Motto des 200. Geburtstages von Friedrich Engels.

(rue)