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Hückeswagen: Neubau für die OGGS

Hückeswagen : Neubau für die OGGS

Die „Kinderkrankheiten“ der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGGS) sind größtenteils überstanden, alle Beteiligten zufrieden. Jetzt wird sich an den beiden Gemeinschafts-Grundschulen auch räumlich etwas ändern.

Noch ist vieles ein wenig provisorisch. Doch wenn alles gut läuft, werden die 38 betroffenen Kinder der Gemeinschafts-Grundschule (GGS) Kölner Straße nach den Osterferien 2007 in einem nagelneuen Gebäude betreut werden können. Für die 35 Kinder der Wiehagener Grundschule sollte das Provisorium in der Schule spätestens Ende des Jahres beendet sein. Bis dahin soll das so genannte Modulgebäude, ein Fertigpavillon, aufgestellt werden und den OGGS-Betrieb aufnehmen. Der ist bereits bestellt, es fehlt allerdings noch die Baugenehmigung. Für den Erweiterungsbau an der Kölner Straße auf dem Gelände zwischen Schule und Johanniskirche sind die Pläne gezeichnet, die Ausschreibung wird jetzt auf den Weg gebracht. Über diesen Zeitplan setzte Schulamtsleiter Peter Schiebahn am Mittwochabend die Mitglieder der Ausschüsse für Bauen und Verkehr sowie für Schule, Kultur und Sport. Die Politiker hatten gemeinsam in der Erich Kästner Schule getagt.

Das neue Gebäude für die GGS Kölner Straße soll dauerhaft die Offenen Ganztagsgrundschule beherbergen. Wenn die Ausschreibung demnächst abgeschlossen und eine Baufirma gefunden worden ist, könnte womöglich noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Kosten dafür betragen allein rund 400 000 Euro. Die Stadt muss jedoch keinen Cent zahlen. „Das ist der Investitionskostenzuschuss des Bundes“, klärte Schiebahn auf. Insgesamt hat die Stadt 560 000 Euro aus Bundesmitteln für die OGGS bekommen. Von den übrigen 160 000 Euro werden der Fertigpavillon für Wiehagen sowie weitere Umbaumaßnahmen und Einrichtungen an den Schulen mit OGGS-Betreuung finanziert.

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Bei dem Erweiterungsbau hat die Stadt laut Schiebahn eine langfristige Lösung gefunden. Denn die OGGS-Betreuung sei kein kurzfristiges Angebot, sondern soll zukünftig fester Bestandteil der Grundschulen werden.

Für die Wiehagener Grundschule hat sich die Verwaltung nur für eine Übergangslösung entschieden, „wobei die Schulleitung dieses Konzept mittragen kann“, wie Schiebahn versicherte. Hintergrund: Da irgendwann die Turnhalle neben der Schule gebaut werden soll, können dort dann Räumlichkeiten für die OGGS genutzt werden. Die Nachmittagsbetreuung der Schüler findet so lange in dem Fertigpavillon statt. Dort wollen es sich die Kinder und ihre Betreuerinnen „nett machen“. Schiebahn: „Die Außenfassade sollen die Schüler nach eigenen Vorstellungen bemalen dürfen.“

Für die Katholische Grundschule und die Erich Kästner Schule sind keine Erweiterungsbauten notwendig. Dort konnte die OGGS ohne Probleme in den vorhandenen Räumlichkeiten untergebracht werden.

(RP)