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Hückeswagen: Mit Vorsatz die Pfunde abtrainieren

Hückeswagen : Mit Vorsatz die Pfunde abtrainieren

Zum Jahreswechsel nehmen viele Menschen sich etwas vor. Zum Beispiel, Mitglied in einem Fitnessstudio zu werden. Äußert sich das tatsächlich in steigenden Neuanmeldungen? Die BM hat sich in den Hückeswagener Studios umgehört.

Wer hat das nicht schon einmal so erlebt: Das neue Jahr ist gekommen, die Feiertage sind vorbei - was geblieben ist, sind das eine oder andere Pfund zu viel sowie eventuell auch ein guter Vorsatz, die eigene Gesundheit mal wieder etwas auf Vordermann zu bringen. Über den Sinn und Unsinn von Vorsätzen streiten sich Psychologen zwar mit Wonne. Tatsache ist aber dennoch, dass der Jahreswechsel für viele Menschen Grund und Anlass ist, sich diesbezüglich etwas vorzunehmen - etwa, ab sofort im Fitnessstudio zu trainieren. Die BM-Redaktion hat sich in den beiden Fitnessstudios in der Schloss-Stadt umgehört, ob sich diese Tatsache wirklich bei der Zahl der Neuanmeldungen bemerkbar macht.

Eva Bagdaschwilli, Mitarbeiterin im Vitalis-Fitnessstudio an der Stahlschmidtsbrücke in Kobeshofen, bestätigt diesen Trend: "Es ist tatsächlich so, dass wir gerade in den ersten Januarwochen eine ganze Menge mehr Neuanmeldungen haben als im Jahresschnitt üblich." Es sind allerdings nicht nur die neuen Kunden, die den Weg ins Fitnessstudio finden, sagt Bagdaschwilli und schmunzelt: "Im neuen Jahr kommen auch viele Leute wieder, die schon eine Mitgliedschaft bei uns haben, diese aber das Jahr über ein wenig haben schleifen lassen." Auch so kann ein Neujahrsvorsatz also aussehen. Sonja Dunkel aus Hückeswagen ist zusammen mit ihrem Mann Hans-Peter seit Mitte Januar wieder im Vitalis angemeldet. "Wir waren schon einmal Mitglied im Fitnessstudio, ich musste dann aber wegen einer Krankheit aufhören. Wir haben uns aber bewusst vorgenommen, im neuen Jahr wieder zu trainieren", sagt Sonja Dunkel.

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Dabei hat die Hückeswagenerin gerade erst eine berufsbezogene Reha-Maßnahme in Lüdenscheid absolviert. "Diese Maßnahme war prophylaktisch und ging über mehrere Wochen. Anfang Januar war sie vorbei, aber wir hätten uns auch später im Jahr hier angemeldet, wenn ich noch länger in Lüdenscheid gewesen wäre", erklärt Sonja Dunkel. "Diese Ziele und Vorsätze setzt man sich ja oft dann, wenn es beruflich und allgemein ein wenig ruhiger wird - also oft um Weihnachten herum", versucht die Hückeswagenerin das Phänomen der Neujahrsvorsätze zu erklären.

Zwei- bis dreimal in der Woche wollen die beiden gemeinsam trainieren kommen. Zu Beginn wird am Zirkel gearbeitet: "Da überprüfen und überwachen die Mitarbeiter unsere Kondition und Fitness", sagt Hans-Peter Dunkel, der vor allem seine Bauch- und Rückenmuskulatur aufbauen und stärken will: "Ich habe einen Wirbelsäulenschaden, weswegen ich auch Frührentner bin. Außerdem möchte ich meinen Bauch etwas kleiner bekommen", sagt er und lacht. Zum Trainingsprogramm der beiden gehört neben dem Aufbau der Muskulatur natürlich auch das Ausdauertraining.

Auch Sarah Debus, Sportstudentin und Mitarbeiterin im Injoy-Fitnessstudio An der Schlossfabrik, kann das Phänomen bestätigen, dass es im Januar mehr Neuanmeldungen gibt: "Man merkt das vor allem daran, dass der Terminplaner für die nächsten Wochen voll ist. Da sind dann Trainertermine, bei denen mit den neuen Kunden, aber auch mit denjenigen, die schon Mitglied sind, ein neuer Trainingsplan ausgearbeitet oder eine Körpersubstanzanalyse durchgeführt wird", sagt Debus. Auch im Injoy gibt es viele Kunden, die ihr Training nach dem Jahreswechsel verstärkt wieder aufnehmen, da sie es das Jahr über ein wenig haben schleifen lassen.

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(wow)