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Hückeswagen: Ministerin stellt sich Fragen von Realschülern

Hückeswagen : Ministerin stellt sich Fragen von Realschülern

Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, diskutierte mit Realschülern des Sowi-Kurses.

Mit einer Ministerin zu diskutieren, ist nicht alltäglich. Schon gar nicht für Schüler. Neun Neuntklässler des Sozialwissenschaften-Kurses der Realschule hatten am Samstagnachmittag jedoch ein "Date" mit der Familienministerin des Landes NRW, Ute Schäfer. Auf der Sparkassen-Bühne auf dem Etapler Platz stellten sie viele Fragen an die Politikerin, aber auch an Bürgermeister Uwe Ufer. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von der RTL-Wettermoderatorin Maxi Biewer, die an beiden Tagen durch das Programm führte.

Florian Frauendorf etwa wollte von der Ministerin wissen, was für sie soziale Gerechtigkeit bedeute. "Ich finde es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft die gleichen Startchancen haben", lautetet die Antwort von Ute Schäfer. Jeder solle dieselben Möglichkeiten haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. "Es geht nicht darum, dass alle gleich sind, nur dass alle die gleichen Chancen haben."

Zur praktischen Umsetzung setzt sie auf das gesellschaftliche Engagement junger Leute. "Junge Menschen, die sich in Verbänden oder in der Jugendpolitik engagieren, sind wichtig für die Gesellschaft. Hier haben sie die Möglichkeit mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen", sagte die Politikerin. Diese wollte nun von den Schülern wissen, ob und wo sie sich einbrächten. Viele antworteten, sie seien Mitglied in einem Sportverein.

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Lukas Weber erzählte zudem von seinem Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit. "Ich bin aktiv in der Evangelischen Kirchengemeinde", erzählte der Realschüler. Er helfe bei der Vorbereitung von Gottesdiensten und begleite die Konfirmandenfreizeit als Jugendleiter.

Die Ministerin gab den Schülern auch praktische Tipps. Annalena Moritz, die später gerne einen sozialen Beruf ergreifen möchte, wollte von ihr wissen: "Warum heißt es auf der einen Seite, dass es zu wenig Erzieher gebe, es auf der anderen Seite aber schwierig ist, für Erzieher eine Stelle zu finden?" Ute Schäfer verwies auf die Internetseite des Landes www.kita-stellen.nrw.de, auf der Stellenangebote für Erzieher zu finden sind.

(cohe)