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Hückeswagen: "Mein gutes Recht" hilft

Hückeswagen : "Mein gutes Recht" hilft

Um ungewöhnliche juristische Fälle geht es in der neuen Fernseh-Sendereihe "Mein gutes Recht" des WDR. Das Doku-Magazin zeigt Menschen in ihrem Kampf ums Recht. Es geht um medizinische Kunstfehler, Fehler bei der Rentenberechnung, Pfusch am Bau – wie bei der Hückeswagener Familie Fredericq. Andreas Keuntje von der Produktionsfirma "Die FilmFirma", war zuletzt vor knapp zwei Wochen bei der Familie im "Weierbachblick". Der "Fall Fredericq" soll Teil der Pilotsendung werden. Dafür hatte ein Kamerateam die Familie bereits Anfang April besucht und zwei Tage lang im Haus an der Max-Bruch-Straße gedreht. Am Montag voriger Woche wurde nun die Firma Berheide bei der Arbeit im Haus gefilmt.

"Wir haben mittlerweile auch bei dem Bauunternehmer angeschellt, der trotz Insolvenz recht ordentlich lebt", berichtete Andreas Keuntje im Gespräch mit der BM. Die Filmfirma hofft, durch den medialen Druck etwas in Bewegung bringen zu können. Kleuntje zeigte sich optimistisch, dass der Familie Fredericq durch die Sendung zu ihrem Recht verholfen werden kann. Für die erste Folge war das Film-Team im Übrigen viel im Bergischen unterwegs. Aus Waldbröl wird die WDR-Sendung zum Beispiel über eine misslungene Schulter-OP berichten. Keuntje ist sich sicher, dass das Interesse der Zuschauer an dem Format der Sendung groß sein wird. Erzählt werden auch lustige und unterhaltsame Geschichten. Das vorrangige Ziel sei es jedoch, zu helfen.

Die erste Sendung wird am Montag, 26. Juli, 20.15 Uhr, im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.

(RP)