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Mehr Licht in der katholischen Pfarrkirche in Hückeswagen

St. Mariä Himmelfahrt : Mehr Licht in der katholischen Pfarrkirche

Kirchenbesucher hatten sich beschwert, dass es in der katholischen Pfarrkirche an der Weierbachstraße schlichtweg zu dunkel sei. Jetzt hat die Gemeinde reagiert.

Vielen Gemeindemitgliedern war es in jüngster Zeit zu dunkel in der katholischen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt geworden. „Es hat tatsächlich einige Beschwerden von Kirchenbesuchern gegeben“, sagt Kirchenvorstandsmitglied Albrecht Nunn. In der Kirche an der Weierbachstraße gebe es zwei verschiedene Lichtsysteme – das sind zum einen die Lampen, die an langen Kabeln über den Sitzbänken versetzt von der Decke hängen. Und zum anderen gebe es die länglichen Sockellampen, die in der Decke eingelassen seien. „Die Hängeleuchten werfen einen Lichtkegel auf die Sitzbänke, in dem kann man alles gut erkennen. Aber links und rechts davon wird das gerade für ältere Menschen zunehmend schwieriger“, sagte Nunn und ergänzte: „Die Kirchenbesucher haben uns gesagt, dass sie sich deshalb schon extra unterhalb der Lampen setzen würden.“

Im Kirchenvorstand habe man über das Thema beraten und sich dafür entschieden, die in der Decke integrierten Lampen auszutauschen. Dabei hatte die Kirchengemeinde finanzielles Glück im Unglück. „Das Ganze hätte uns locker auch einen mittleren vierstelligen Betrag kosten können“, sagte Nunn. Tat es dann zum Glück aber doch nicht, denn es fielen lediglich etwa 600 Euro für die 50 neuen LED-Deckenstrahler an. So waren zwar die Sockel nicht mit modernen LED-Birnen kompatibel. „Das konnten wir aber mit Hilfe eines Adapters ausgleichen. Und außerdem konnten wir uns das Auswechseln der Sockellampen selbst sparen, weil jede einen einzelnen Trafo hat und es nicht einen großen für das ganze System gibt“, sagte Nunn. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätten die neuen Birnen geflackert. Somit habe es gereicht, lediglich die Birnen auszuwechseln. Die neuen Leuchtmittel hätten zudem einen deutlich geringeren Stromverbrauch – 13 Watt statt zuvor 100 Watt -, würden dafür aber etwa zehn Prozent heller leuchten.

Und das sei von den Kirchenbesuchern bereits positiv bemerkt worden, wie Nunn schmunzelnd sagte: „Wir haben vom Pfarrgemeinderat schon sehr zufriedene Rückmeldungen der Kirchenbesucher bekommen. Und gerade jetzt für die Weihnachtsgottesdienste ist es doch schön, dass wir wieder eine vernünftige Deckenbeleuchtung haben.“

In einem nächsten Schritt würden nun auch die Hängeleuchten noch auf LED-Leuchtmittel umgerüstet, was eine weitere Aufhellung des Kirchenraums zur Folge haben werde, sagte Nunn.

(wow)