Hückeswagen: Mehr auswärtige Schüler kosten Stadt viel Geld

Hückeswagen: Mehr auswärtige Schüler kosten Stadt viel Geld

Viel Geld kostet es die Stadt, Kinder und Jugendliche aus den Außenortschaften und auch aus Nachbarstädten täglich mit dem Bus oder sogar mit Taxis zu den Hückeswagener Schulen und nach dem Unterricht wieder zurück nach Hause zu fahren.

560.000 Euro stehen für die Schülerbeförderung im Haushaltsplan der Stadt - aber das reicht nicht. Benötigt werden noch 10.000 Euro mehr als eingeplant.

Warum das so ist, wollte Horst Fink (SPD) jetzt in der Ratssitzung von der Verwaltung wissen. Die Antwort: Die Zahl der Schüler, die aus Nachbarstädten zum Unterricht an Hückeswagener Schulen gefahren werden, hat deutlich zugenommen. Das gilt für die Städtische Realschule, die unter anderem auch in Wermelskirchen einen guten Ruf genießt, vor allem aber für die Erich-Kästner-Schule (EKS), berichtete der zuständige Fachbereichsleiter im Rathaus, Michael Kirch.

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Hintergrund: Im Sommer 2016 war die Alice-Salomon-Schule in der Wipperfürther Neye-Siedlung geschlossen worden, weil sie zu klein war. Viele der früher dort unterrichteten Kinder wechselten an die EKS, also die Förderschule Nordkreis mit Nebenstandort in Radevormwald (Armin-Maiwald-Schule). Unter den Förderschülern sind einige, die nicht mit dem Bus fahren, sondern mit Taxis befördert werden. Das ist besonders teuer, und die Kosten muss der Schulträger zahlen - im Hückeswagener Fall also die Stadt.

(bn)