Schulranzentreff in Hückeswagen: Künftige i-Dötzchen beim Tornisterkauf

Schulranzentreff in Hückeswagen: Künftige i-Dötzchen beim Tornisterkauf

Beim 13. Schulranzentreff im Kultur-Haus Zach herrschte jede Menge Betrieb. Auf zwei Etagen präsentierte der Hückeswagener Einzelhandel alles, was künftige Erstklässler brauchen könnten - vor allem natürlich Schulranzen.

Auf beiden Etagen im Kultur-Haus Zach herrschte am Samstag reges Treiben. Zum bereits 13. Mal fand dort der Schulranzenntreff statt, organisiert von Uwe Heinhaus von Spiel- und Lederwaren Heinhaus an der Bahnhofstraße. Das Event hatte durchaus Messe-Charakter, denn neben den neuesten Schulranzen von Heinhaus, die sich auf langen Regalwänden im Obergeschoss stapelten, waren auch zahlreiche andere Aussteller, sowohl aus dem Einzelhandel als auch von anderer Seite, ins Haus Zach gekommen, um den angehenden i-Dötzchen einen möglichst gelungenen Start ins Schulleben zu garantieren.

Dabei war vor allem eindrucksvoll, dass nur etwa die Hälfte der Besucher aus der Schloss-Stadt kamen, die andere Hälfte aber aus dem durchaus weiteren Umfeld. "Es kommen Interessierte aus Halver, Lüdenscheid, Remscheid oder Wuppertal hierher. Daran kann man sehen, dass unser Schulranzentreff sich über die Stadtgrenzen hinaus etabliert hat", sagte Heinhaus zufrieden. Er stelle zudem fest, dass den Kunden der Service auch nach dem Kauf des Schulranzens immer wichtiger werde - von der Beratung vor dem Kauf ganz abgesehen.

Die fand auch Verena Demirel wichtig. Die Wermelskirchenerin war mit ihrem Mann sowie den beiden Töchtern extra für den Schulranzentreff nach Hückeswagen gekommen. "Wir haben davon durch einen Flyer erfahren, der im Kindergarten auslag", sagte Demirel. Dafür hatten Guido Verwied und sein Team von der Volksbank Oberberg gesorgt: "Wir haben etwa 100 Kindergärten in der ganzen Region angeschrieben und zum Schulranzentreff eingeladen", sagte Verwied. Die Mitarbeiter der Volksbank standen am unteren Ende der Treppe und machten Erinnerungsfotos der angehenden i-Dötzchen mit ihren neuen Tornistern. "Das wird oft für die Großeltern gemacht, die ja die Neuanschaffung nicht selten mitunterstützen", sagte Verwied.

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Nayla Demirel war hingegen noch nicht ganz soweit, dass sie hätte vor die Kamera treten können. Allerdings hatte sich das Mädchen bereits für ein Modell entschieden: "Lila soll es sein", sagte die Fünfjährige. Und mit einem Einhorn-Motiv? "Das ist ein Pegasus. Ein Einhorn hat doch keine Flügel", sagte das Mädchen entrüstet. Mama Verena waren hingegen vor allem das Gewicht und der Tragekomfort wichtig. "Nayla soll ab der zweiten Klasse alleine in die Schule gehen, dann muss der Tornister gut sitzen und das Gewicht auch gut verteilt sein." Naylas zweijähriger Schwester war der Trubel hingegen egal: Sie saß am Geländer und ließ lachend ihre Socken auf die Volksbank-Mitarbeiter fallen.

Maileen Telle, ebenfalls fünf Jahre alt, war mit ihrer Mutter Jasmin ins Haus Zach gekommen. "Wir waren vor drei Jahren schon mal hier, da haben wir für Maileens Bruder den Schulranzen gekauft", sagte Telle. Die guten Erfahrungen hätten sie dazu bewogen, auch für Tochter Maileen die Erstausrüstung für die Grundschule beim Schulranzentreff zu kaufen. "Mir ist in erster Linie wichtig, dass der Tornister auf den Rücken passt. Schließlich muss er für die nächsten vier Jahre passen", sagte Telle.

Für Jasmin war hingegen eher die Farbe entscheidend: "Ich will den Schulranzen in lila", sagte sie und wurde auch bald fündig.

(wow)