Konzert in Hückeswagen: Konzert von poetisch über lustig bis melancholisch

Konzert in Hückeswagen : Konzert von poetisch über lustig bis melancholisch

Mit Songs im Liedermacher-Stil und kabarettistischen Einlagen begeisterte das „PosseBrunnerProjekt“ am Samstag sein Publikum im Kultur-Haus Zach.

Die beiden Musiker des „PosseBrunnerProjekts“ präsentierten Am Samstagabend im Kultur-Haus Zach eine sympathische Mischung aus Liedermacher-Songs und kabarettistischen Einlagen. Bereits bei den ersten Songs merkten die Zuhörer die Leidenschaft und den Tiefsinn, mit der Stefanie Posse die Songs geschrieben hat. Dabei ging es um die vielen Situationen des Lebens wie Liebe und Tod, Freude, um Neuanfänge und Heimatliebe. Am Piano war Stefan Brunner zu erleben, der die Songs seiner Musikkollegin gekonnt arrangierte.

Immer wieder bestach Stefanie Posse mit ihrer warmen Stimme, und Stefan Brunner zauberte auf den Tasten seines Pianos. Mal poetisch, mal lustig, mal melancholisch kamen die Lieder daher. An machen Stellen sogar mit Tanzeinlagen. Dazwischen gab es immer wieder kleinere kabarettistisch angehauchte Einlagen, die das Thema der Lieder unterstrichen oder auf ein neues hinleiteten. Im Vordergrund stand aber die Musik. Erstaunt war das Publikum dabei immer wieder, wenn die beiden Musiker weitere Instrumente wie Trompete, Rassel oder Trommel in ihre Songs einbauten und teilweise gleichzeitig spielten.

Die Musiker, sie seit dreieinhalb Jahren zusammenspielen, waren musikalisch auf der gleichen Wellenlänge, so dass sie das PosseBrunnerProjekt ins Leben riefen. „Wir fanden es damals spannend, zwei unterschiedliche Genres, Liedermachersongs und Kabarett, gleichzeitig auf die Bühne zu bringen“, berichtete Stefanie Posse. „Dass sich daraus ein abendfüllendes Programm entwickelt, haben wir bei unserem ersten Zusammentreffen noch gar nicht im Blick gehabt."

Diese Mischung kam am Samstag richtig gut beim Publikum an. Die Inhalte der Songs berührten die Zuhörer, und die musikalische Umsetzung am Piano war beeindruckend. Daher war es auch nicht überraschend, dass die beiden Musiker erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durften.

(BM)
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