Hückeswagen: "Kölsche Kooperation" ins Rollen gebracht

Hückeswagen : "Kölsche Kooperation" ins Rollen gebracht

Das kleine Hückeswagen und das große Köln – passt das zusammen? Es passt! Zu dieser Überzeugung kamen jedenfalls Bürgermeister Uwe Ufer und sein Amtskollege aus der Domstadt, Oberbürgermeister Jürgen Roters. Beide kennen sich seit Jahren, verstehen sich gut – und erzielten nun schnell auch bei Roters Besuch in Hückeswagen Einigkeit: Eine Kooperation von Hückeswagen und Köln im Bereich des Tourismus ist nicht nur möglich, sie bietet sich geradezu an.

"Wir werden auf diesem Feld sehr eng und sicher auch sehr gut zusammenarbeiten", sagte Ufer im Gespräch mit der BM nach Roters Gastspiel am Dienstag in der Schloss-Stadt. Wo er und Roters die Anknüpfungspunkte sehen? Ufer erklärt es so: "Wenn Touristen für drei, vier Tage, vielleicht ja auch eine ganze Woche nach Hückeswagen kommen, dann sollten sie in dieser Zeit auch mal den Dom gesehen haben – soweit ist es ja nicht bis Köln." Umgekehrt sollte Köln-Touristen dort der Abstecher ins grüne Umland schmackhaft gemacht werden – und dann gleich gezielt der Ausflug nach Hückeswagen. Mit anderen Worten: Die für den Tourismus Zuständigen in der Schloss-Stadt nehmen Köln in ihr Portfolio der Empfehlungen für Tages- und Kurzurlauber auf, umgekehrt werben die Kölner verstärkt für Hückeswagen und seine landschaftlichen Reize.

"Ganz hervorragend" fügt sich diese Kooperation von Klein- und Großstadt aus Ufers Sicht in die bereits gut funktionierende Zusammenarbeit mit der niederländischen Tourismus-Region Zuid-Limburg ein. Köln ist für viele Holländer längst ein interessantes Ziel für Kurz-Urlaube, Hückeswagen soll es zunehmend werden.

In das Gespräch zwischen Ufer und Roters waren Heike Rösner als Tourismus-Beauftragte der Stadt und Katja Leidenberger als Projektleiterin im Rathaus für den NRW-Tag 2013 eingebunden. Auch mit Blick auf den NRW-Tag sagte Roters Unterstützung aus Köln zu.

Ufers Fazit: "Es war ein tolles Gespräch unter Kollegen, das Früchte tragen wird." Beide Städte, meinte auch Roters, können von der Zusammenarbeit nur profitieren.

(RP)
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