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Hückeswagen: Kobeshofen weiterhin vorerst ohne Kreisel

Hückeswagen : Kobeshofen weiterhin vorerst ohne Kreisel

Die gute Nachricht für die Autofahrer und die CDU-Fraktion: Neben der Stadt befürworten auch das Straßenverkehrsamt des Kreises, die Polizei und Straßen NRW den Bau eines Kreisels auf der B 237 / K5 im Bereich Kobeshofen / Westenbrücke. Die schlechte: Er wird vorerst nicht gebaut. Das bestätigte der zuständige Fachbereichsleiter Michael Kirch von der Verwaltung jetzt im Bauausschuss.

Ausschlaggebend dafür ist, dass der Kreisel im Zuge der äußeren Ortsumgehung gebaut werden soll. "Das Planfeststellungsverfahren dazu soll Anfang 2016 starten", berichtete Kirch. Mit dem Baubeginn der seit Jahrzehnten geforderten und geplanten Ortsumgehung von Westenbrücke über die K 5 bis nach Kammerforsterhöhe, die dann zur B 237n werden würde, könnte dann 2017 gerechnet werden. "Sicher ist das alles aber noch nicht", betonte der Fachbereichsleiter.

In ihrem Antrag von September hatte die CDU gefordert, den Bau des Kreisverkehrs in Kobeshofen / Westenbrücke vorzuziehen. Das große Problem ist, dass sich auf der K 5 zu den Hauptverkehrszeiten immer wieder lange Rückstaus bilden. Vor allem die Linksabbieger Richtung Hückeswagen haben Probleme, sich in den fließenden Verkehr auf der Bundesstraße einzufädeln.

Wenn der Kreisel im Rahmen der äußeren Ortsumgehung gebaut wird, trägt Straßen NRW als Straßenbaulastträger die Kosten dafür. Ein Vorziehen würde aber bedeuten, dass Stadt und Kreis den Hauptteil der Kosten tragen müssten. Vor allem die Entwässerung ist ein großer Kostenfaktor. Auch die Alternative, den Verkehr an der Einmündung mit einer Ampel zu regeln, hat Straßen NRW abgelehnt, da die Bauzeit zu lange dauern würde.

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Eine weitere von der CDU genannte Alternative ist die Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Bundesstraße, wo im Einmündungsbereich theoretisch bis zu 100 km/h gefahren werden könnte. "Es gibt zwar immer wieder mal Unfälle", räumte Kirch ein. Diese seien in der Regel aber nicht auf die Geschwindigkeit zurückzuführen, sondern vielmehr auf das hohe Verkehrsaufkommen. Das habe eine Auswertung ergeben. "Zudem ist dieser Bereich kein Unfallhäufungspunkt", zitierte Kirch einen Mitarbeiter von Straßen NRW.

(büba)