Hückeswagen: Klingelnberg zeigt Technologie auf Messe in Mexiko

Hückeswagen: Klingelnberg zeigt Technologie auf Messe in Mexiko

Zum vierten Mal führt die mexikanischen Messe "Expomaq - Innovación en Manufactura" in Léon wichtige Entscheider aus Kanada, den USA und Mexiko zusammen, die sich über die neuesten Trends bei Bau- und Werkzeugmaschinen, Steuerungstechnik und Software informieren wollen. Das Hückeswagener Maschinenbauunternehmen Klingelnberg ist dann mit von der Partie - in Form seiner mexikanische Tochtergesellschaft Klingelnberg México S.A. de C.V. Die präsentiert auf der Mehrbranchenmesse vom 17. bis 20. April erneut das Klingelnberg-Leistungsportfolio, teilte gestern Marketingleiterin Sandra Winter mit.

Zu sehen wird in der zentralmexikanischen 1,6-Millionen-Einwohner-Stadt Léon auch das neue Präzisionsmesszentrum P 16 (FOTO: KLINGELNBERG) zur Vermessung kleiner Werkstücke, das in Halle C4, am Stand 1906, im deutschen Pavillon ausgestellt wird. Diese Gemeinschaftsfläche deutscher Unternehmen steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums.

Alle zwei Jahre richtet sich die "Expomaq" an Experten aus der Freihandelszone NAFTA (USA, Kanada, Mexiko) und besetzt dabei laut Sandra Winter so wichtige Ausstellungssektoren wie Bau- und Werkzeugmaschinen, Robotik, Software, Formung und Prägeverfahren sowie Handling und Lagerung. Insgesamt präsentieren auf der gemeinsamen Ausstellungsfläche 19 deutsche Unternehmen Technologie "made in Germany".

"Die P 16 ist speziell auf die Anforderungen kleiner Bauteile ausgerichtet, die insbesondere in den Marktsegmenten Automobil, Elektrowerkzeuge, Pumpen, E-Mobilität und Kleinantriebe erforderlich sind", erläutert Adrian Hernandez, Managing Director der mexikanischen Tochtergesellschaft. Das vollautomatische CNC-gesteuerte Präzisionsmesszentrum sei als Kompaktgerät für den Werkstück-Durchmesserbereich bis 160 Millimeter ausgelegt und werde zum Prüfen von Stirnradverzahnungen, Schneidrädern, Schnecken und Schneckenrädern, Wälzfräsern, Kegelrädern und allgemeinen Maß-, Form- und Lageabweichungen an rotationssymmetrischen Werkstücken, zur Kurven- und Nockenwellenmessung sowie zur Rotormessung eingesetzt. "Die kompakte Größe verdankt die P 16 einer innovativen Modifikation", berichtet Sandra Winter. "Dank eines neu entwickelten Werkstück-Spannsystems kann auf den Gegenhalter verzichtet werden."

Die hohen Genauigkeitsanforderungen bei der Messung von Verzahnungen und die ständig steigende Komplexität von Antriebskomponenten erfordere die beste verfügbare Messtechnik und ein auf diese Anwendungen optimiertes Maschinen- und Softwarekonzept. "Daher vertrauen weltweit führende Hersteller auf die Präzisionsmesszentren von Klingelnberg, die viele unterschiedliche Messaufgaben in einer Maschine integrieren", betont die Marketingleiterin. Nicht umsonst zählten sie zum meist verbreiteten Standard in der Industrie und dienten Metrologie-Instituten als Referenz.

(büba)