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Klausurtagung der SPD Hückeswagen: künftig mehr Bürgernähe

Hückeswagener Ortsverein : SPD plant künftig mehr Bürgernähe

Vorstand und Fraktion der SPD trafen sich zur Klausurtagung auf Schloss Gimborn. Beim Thema Stadtentwicklung wurden Möglichkeiten für die demnächst frei werdenden Grundschulen an der Kölner Straße und die Feuerwache an der Bachstraße mit Blick auf einer Nachnutzung gesucht.

Unter erschwerten Corona-Schutzbedingungen fand jetzt die schon fast traditionelle Klausurtagung der SPD Hückeswagen auf Schloss Gimborn statt. An den zwei Tagen in der Abgeschiedenheit von Marienheide hatten Vorstand und Fraktion Gelegenheit, verschiedene Themen der Lokalpolitik zu diskutieren und zu einigen Punkten Beschlüsse zu fassen. Das teilt Fraktionsvorsitzender Jürgen Becker mit.

Viel Zeit nahmen sich die Genossen für das Thema „Bürgernähe“. Besprochen wurde, wie die Partei in den größeren Stadtteilen und Wahlbezirken besser mit den Hückeswagenern ins Gespräch kommen kann, um sich nicht nur im Wahlkampfzeiten zu zeigen. „Zusätzlich wurde diskutiert, regelmäßig einen Inklusionspreis zu vergeben“, berichtet Becker. Diese Idee soll aber zunächst im „Arbeitskreis Inklusion“ auf die Tagesordnung kommen.

Beim Thema Stadtentwicklung wurden Möglichkeiten für die demnächst frei werdenden Grundschulen an der Kölner Straße und die Feuerwache an der Bachstraße mit Blick auf einer Nachnutzung gesucht. „Für diese attraktiven Grundstücke bietet sich natürlich eine Wohnbebauung an“, macht Becker deutlich. Diese soll aber, anders als an anderen Stellen in der Stadt, sozialverträglich realisiert werden.

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Aber auch der kaum genutzte und laut Becker verwahrloste Stadtpark sowie die fehlenden Sportstätten für die Hückeswagener Sportvereine waren ein Thema der Klausurtagung „Bei diesen Projekten der Stadtentwicklung, außerhalb des ISEK, war allen klar, dass diese nicht leicht zu finanzieren sind“, berichtet der Fraktionschef. Hierzu soll demnächst eine ergebnisoffene Prioritätenliste vorgeschlagen werden.

Darüber hinaus besprachen die SPD-Mitglieder die Vorbereitungen zum Landtagswahlkampf und legten „den Umgang mit einer antidemokratischen Partei“ fest. Beckers Fazit: „Insgesamt waren es zwei konstruktive Tage, an denen sich die SPD für die kommenden Aufgaben gut vorbereitet und aufgestellt hat.“

(büba)