Katholische Frauen aus Hückeswagen schauen durchs Fenster zur Hoffnung

Katholische Frauengemeinschaft: Katholische Frauen schauen durchs „Fenster zur Hoffnung“

In der Eifel wurden 37 Teilnehmerinnen aus Hückeswagen von Referentin Schwester Regina-Maria Domberger zum Seminar mit dem Thema „Ein Fenster zur Hoffnung“ begrüßt.

Einen Tag der Besinnung und des Gebetes erlebten die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) beim Einkehrtag in der Bildungsstätte Maria Rast in Euskirchen; die Tour in die Eifel hatte Ehrenmitglied Christel Lütgenau organisiert. Die 37 Hückeswagenerinnen wurden von Schwester Regina-Maria Domberger zum Seminar mit dem Thema „Ein Fenster zur Hoffnung“ begrüßt. „Sie führte die Gruppe von Beginn an mit Gefühl in dieses Thema ein, das zu mancher Lebenssituation der Frauen passte“, berichtete Monika Wedekind von der kfd. Eine rege Mitarbeit der Gruppe entstand, auch, weil die Referentin mit einigen launigen Geschichten zu diesem Thema eine lockere Atmosphäre geschaffen hatte. „Es entstand eine gute Mischung von Nachdenklichkeit und gelöster Stimmung.“

Das Haus Maria Rast ist eine katholische Bildungsstätte in Trägerschaft des Säkular-Instituts der Schönstätter Marienschwestern und gilt im Erzbistum Köln als geistliches Zentrum. Die Schönstatt-Bewegung wurde am 18. Oktober 1914 in Schönstatt, einem Ortsteil von Vallendar bei Koblenz, von Pater Kentenich gegründet. Sie gilt innerhalb der katholischen Kirche als apostolische Gemeinschaft und unterscheidet sich von einer geweihten Kloster-Gemeinschaft insoweit, als das ihre Mitglieder in den eigenen Lebensstilen und Berufen bleiben können.

„Abhängig von ihren eigenen Satzungen sind sie als säkulare Gemeinschaft offen für Kleriker, Laien, Männer und Frauen“, erläutert Monika Wedekind. Sie stünden im Bündnis mit der Gottesmutter Maria und engagierten sich für eine Vielzahl von Erziehungsprojekten, sozialen Hilfsprojekten, Aktivitäten im missionarischen, kulturellen und politischen Bereich, besonders auch für andere christliche Gemeinschaften und kirchliche Initiativen in aller Welt. Die Bildungsstätte biete als Schwerpunkte Besinnungstage, Ferienfreizeiten, Oasentage und Wallfahrten für alle Altersgruppen an.

Nach so vielen Informationen entstand am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ein reger Austausch der Besucherinnen aus dem Bergischen. Zum Abschluss zelebrierte der Hausgeistliche Hans-Peter Grohs, ein gebürtiger Hückeswagener, die Heilige Messe.

(rue)
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