Hückeswagen: Junge Ausländer betteln in der Stadt an den Türen

Hückeswagen: Junge Ausländer betteln in der Stadt an den Türen

Mehrere junge Männer, die nur gebrochen Deutsch sprachen, waren offenbar gestern Mittag in Hückeswagen unterwegs und bettelten - ausgestattet mit einem entsprechenden Zettel - um Geld, Essen und Trinken. Diese Meldung machte ab etwa 13.30 Uhr die Runde im sozialen Netzwerk Facebook.

Eine Nutzerin schilderte, dass junge Mädchen verbal bedrängt worden seien, sobald sie die Tür geöffnet hätten. Auf Wiehagen sollen die jungen Ausländer ebenso unterwegs gewesen sein wie in der Altstadt.

Ein Sprecher der Polizei-Leitstelle bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion, dass sich mehrere Hückeswagener in dieser Sache gemeldet hatten. "Die Kollegen der Streife haben diese Bereiche dann großräumig abgefahren, haben aber niemanden mehr angetroffen", berichtete er. In einem Fall wäre der Anruf erst 90 Minuten nach dem Auftauchen der Männer erfolgt. Zudem habe der Anrufer sie als "Rumänen mit dunkler Hautfarbe" beschrieben.

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Das Phänomen dieser Bettelmasche ist bei der Kreispolizeibehörde nicht unbekannt: "Diese Männer sind kreisweit unterwegs", berichtete der Polizist. Wenn die Polizeibeamten sie antreffen würden, erhielten sie einen Platzverweis. "Dann gehen sie einfach in die nächste Stadt", sagte der Sprecher der Leitstelle. Und er verwies darauf: "Betteln ist grundsätzlich nicht verboten."

(büba)
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