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Jugendverband der Partei stellt sich in Oberberg neu auf

Die Linke : Die Linksjugend stellt sich in Oberberg neu auf

Der Jugendverband der „Linke“ in Oberberg stellt sich personell breiter auf und will künftig vor allem verstärkt gegen das geplante NRW-Polizeigesetz mobil machen.

Personelle Veränderungen gibt es bei der Partei „Die Linke“ in Oberberg. Die Linksjugend wählte Diyar Agu und Tom Peetz in den Sprecherrat, nachdem der ehemalige Sprecher Jan Köstering zum Kreissprecher der Linken in Oberberg gewählt wurde. Der Jugendverband will vor allem verstärkt gegen das geplante NRW-Polizeigesetz mobil machen.

„Zum ersten Mal seit der Gründung sind wir bei der Zahl der Mitglieder und Sympathisanten zweistellig. Mit mehr als einem Dutzend an Aktiven konnten wir an zahlreichen Demonstrationen teilnehmen“, teilt Agu mit. Im Juni hätten die Linken gemeinsam mit „Unser Oberberg ist bunt, nicht braun“ an der Gegendemonstration zur AfD-Veranstaltung teilgenommen und lautstark verdeutlicht, dass Gummersbach kein Ort für Hass und Rassismus, sondern für Liebe und Vielfalt ist.

„Wir liefen erfolgreich gegen das geplante NRW-Polizeigesetz in Düsseldorf auf und haben mehrmals die Aktivisten im Hambacher Forst besucht“, ergänzt Agu. Bei zahlreichen Flyeraktionen, insbesondere in der Nähe der Technischen Hochschule in Gummersbach, hätte der Jugendverband der Linke ein spürbar großes Interesse am Klimaschutz wahrgenommen. „So konnten wir nicht nur erfolgreich zur Großdemonstration am Hambacher Forst mobilisieren, sondern auch neue Mitglieder für unseren Jugendverband gewinnen“, berichtet Agu. An diese Erfolge wolle man nun anknüpfen. NRW-Innenminister Herbert Reul bezeichnet Agu als „eine der größten Gefahren für unsere Demokratie“. Um auch Jugendliche vor den Gefahren staatlicher Repressionen zu schützen und die Bürgerrechte zu verteidigen, wollen die Linke mit der Kreistagsfraktion im Jugendhilfeauschuss das Thema auf die Tagesordnung setzen und mit einer eigenen Kundgebung die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam machen.Agu: „Die Entwicklungen sind gefährlich, wir können keinen Polizei- oder Präventivstaat dulden, sondern müssen uns immer zum Rechtsstaat bekennen.“

(rue)