Hückeswagen: Jetzt handeln und Chance nutzen

Hückeswagen : Jetzt handeln und Chance nutzen

Joggen durch den Berghauser Busch, Rad fahren zwischen Kleineichen und Hämmern, Wandern und Gassi gehen unterhalb vom Höchsten – eine schöne Vision. Der Vorstoß der „Listenverbindung“ kommt zum richtigen Zeitpunkt, nachdem die Bahnstrecke (teilweise) entwidmet worden ist.

Züge werden hier nie mehr fahren; das müssen nun auch die größten Bahn-Befürworter akzeptieren. Und die alte Strecke einfach der Natur zu überlassen, wäre einfach zu schade. Denn als Trasse für Radler, Jogger und Spaziergänger würde sie viel hermachen – Wipperfürth macht’s seit Jahren bereits vor. Schließlich würde sie den Freizeitwert Hückeswagens gewaltig steigern. Was wiederum auch einem erstarkendem touristischen Angebot der Schloss-Stadt zugute käme. Eine hübsche Idee ist zudem der Wunsch, eine Bürger-Initiative zu installieren. Denn mit dem Freischneiden der Strecke und manchen anderen notwendigen Arbeiten könnten die Hückeswagener gleich etwas für ihre Stadt und vor allem für sich selbst tun. Die Chance, die der Vorstoß des Parteien-Quartetts jetzt bietet, sollte genutzt werden. Wird dieses Projekt erst einmal auf Eis gelegt, tut sich nichts mehr. Und das wahrscheinlich erneut auf Jahre hinaus. Wäre schad’ drum.

(RP)
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